Widerstände: Kurz berichtet

Unehrlichkeit und Zwietracht überwinden

Zur Zeit erleben wir, dass Satan Gottes Arbeit durch das Mercy Medical Center in Kambodscha zerstören will. Er sät Unehrlichkeit und Zwietracht zwischen ausländischen und kambodschanischen Mitarbeitern.

Statt Liebe herrschen nun Angst und Unsicherheit. Gemeinsam mit drei reifen kambodschanischen Christen leiten Andrés und ich die Klinik. Deshalb wollten wir den Dingen konkret auf den Grund gehen.

Andres berief ein Treffen mit allen Mitarbeitern ein. Dort wurden die Dinge ausgesprochen („Die Wahrheit macht euch frei!“).

Diese Krise hat uns allen deutlich gemacht, wie sehr wir uns auf Jesus konzentrieren müssen. Wir müssen füreinander beten und füreinander einstehen! Denn der Widersacher will uns ständig vom Wichtigsten ablenken: In Jesus zu leben und für ihn da zu sein!

Dorothea und Andrés Guglielmetti, Kambodscha

Anfechtung durch Kopfschmerzen

Gesundheitlich war ich oft mit Kopfschmerzen geplagt. Nicht selten über mehrere Tage am Stück. Das beeinträchtigte nicht nur meine Stimmung. Auch mein Leistungsvermögen litt darunter. Ich konnte auch nicht mehr so viele Informationen von anderen in mich aufnehmen.

Ich habe heute nach wie vor Kopfschmerzen, aber nicht mehr so häufig. Aufgrund meines bevorstehenden Heimataufenthaltes ist der Stresslevel gesunken.

Ich hatte einige Momente, in denen Gott den Schmerz in einem Nu wegnahm. Das waren immer Momente, in denen ich verzweifelt war und an Sein Vaterherz gepocht habe. Aus diesem Grund hat mich der Schmerz auch näher an Gott gebracht. Ich pries Ihn für Seine Güte und Seine Allmacht.

Inge Mathes, Kambodscha

Unter dem Einfluss dunkler Mächte

Eine Kurzzeiterin erlebte Angstzustände, nachdem sie von einem „besonderen“ Mann ein Armband angenommen hatte. Er kommt aus einem Gebiet, in dem der Volkskatholizismus stark ist und verfügt über magische Kräfte.

Zuerst wusste niemand, warum es ihr so schlecht geht. Teammitglieder redeten mit ihr. Sie beteten miteinander und ließen sie nicht allein.

Nach einigen Tagen verbrannten sie das harmlos scheinende Armband. Langsam kehrte wider Ruhe ein.

Was hat die Kurzzeiterin gelernt? Sie hat eine praktische Lektion über dunkle Mächte erhalten. Vor allem aber hat sie erlebt, dass Gott stärker ist.

Anke Malessa, Philippinen

Atomkrise „Nein Danke“

Im Jahr 2011 wurde Japan von einem katastrophalen Erbeben und einem riesigen Tsunami heimgesucht. Durch die atomaren Folgen im Kraftwerk Fukushima stand plötzlich unser ganzer Einsatz in Frage.

Heike flog mit den Kindern für vier Wochen nach Deutschland. Selbst Christen rieten ihr davon ab, wieder ins krisengeschüttelte und gefährliche Japan zurückzukehren. Welch ein emotionales Auf und Ab! Letztendlich entschieden wir uns dazu, unseren Einsatz nicht abzubrechen.

Heike kehrte nach Japan zurück. Als sie nach einem langen, anstrengenden Flug mit den drei kleinen Kindern wieder in Tokio landete, gab es bei der Einreise plötzlich ein Problem mit dem Visum. Der Beamte drohte, sie nach Deutschland zurück zu schicken!

Nach langen Diskussionen konnten sie mit Gottes Hilfe dann doch einreisen. Einen Tag später wurde ein Langzeitvisum ausgestellt.

Unser Dienst in Japan war weiterhin möglich. Gott schenkte neue Möglichkeiten inmitten der Krise!

Armin und Heike Messer, Japan

Wann kommt der Durchbruch?

Etwas fehlt in Taiwan: Erweckung durch den Heiligen Geist. Die Gemeinden kennen sich gut mit evangelistischen Methoden aus. Sie wissen, wie man Menschen anzieht. Und doch wachsen die Gemeinden nur langsam.

Viele “Bekehrte” kommen nach kurzer Zeit nicht mehr. Neugetaufte aus der Arbeiterschicht finden es sehr schwer, die gewohnte Ahnen- und Götterverehrung aufzugeben.

Aber ich habe Hoffnung. Denn ich sehe einige Gemeinden, die Gott ernsthaft um Erweckung bitten und nach seinem Willen fragen.

Beten Sie für ein Verlangen nach Gott und seinem belebenden Heiligen Geist in Taiwan!

David Jansen, Taiwan

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Suche in der Nacht