Verdeckte Missionsarbeit?

Die Hälfte der Länder Ost- und Südostasiens toleriert keine Missionare. In diesen sogenannten „geschlossenen Ländern“ leben 1,8 Milliarden Menschen. Das sind 83% der Bevölkerung.

Deshalb senden wir Fachkräfte aus. Aber: sind Berufstätige, die als Dozenten, Unternehmer oder Entwicklungshelfer in solchen Ländern arbeiten, „verdeckte Missionare“, die „im Untergrund“ arbeiten? Ist das ethisch vertretbar?

Paulus schiebt solchem Ansinnen in 2. Korinther 4 einen deutlichen Riegel vor. „Wir meiden schändliche Heimlichkeit und gehen nicht mit List um… sondern empfehlen uns dem Gewissen aller Menschen vor Gott.“ Unsere Mitarbeiter sind bekennende Christen, die durch ihre Präsenz Jesus verkörpern. Sie sind ein Kanal für Gottes Liebe. Sie zeigen im konkreten Alltag was es heißt, einen Heiland zu haben.

Tauchen Sie ein in den Alltag christlicher Fachkräfte. Fragen Sie sich: Ist für mich ein Orts-, aber kein Berufswechsel, dran? Um Jesu Willen!

Joachim König, Redaktionsleiter

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