Unter Deutschen in Thailand

Missionarskinder betreuen, damit ihre Eltern ihren Dienst tun können – ein super wertvoller Beitrag zur Mission! Pia und Luise erzählen aus Thailand.

Luise und Pia sind 19, als sie nach dem Abitur und vor dem Studium ein Jahr in der Mission verbringen wollen. Sie landen in Thailand in den Schülerheimen von OMF. Hier leben während der Schulzeit die Kinder der Missionare, die in Ländern ohne geeignete Schulmöglichkeit arbeiten. Die Hauseltern machen die „Heime“ zu einem echten Zuhause fern von daheim. Dabei werden sie von Helfern wie Pia und Luise unterstützt, die 1-3 Jahre bleiben.

Change of Plans

„Ein Missionseinsatz in Thailand unter deutschsprachigen Teens?“ Ich (Pia) wollte doch eine ganz andere Kultur kennenlernen! Aber als ich erfuhr, dass OMF dringend Mitarbeiter für das Schülerwohnheim für Missionarskinder in Chiang Mai suchte, dachte ich: Vielleicht will Gott mich an diesen Ort führen, weil man mich da braucht.

Helfen im Alltag

Unsere wichtigste Aufgabe war, für die Teens da zu sein, sie im Alltag zu begleiten – Frühstück machen, Kochen am Wochenende, sie von der Schule abholen, bei den Hausaufgaben helfen, Organisieren von Festen, Ausflügen und Andachten.

Lieblingsaufgaben

Mir (Pia) gefielen die gemeinsamen Tagesabschlüsse in den einzelnen Zimmern am besten. Ich konnte mich mit den Teens austauschen und mit ihnen beten. Luise genoss Ausflüge und Gemeinschaftsaktionen mit der ganzen Wohnheimfamilie.

Das Miteinander bereichert

Das Leben und Arbeiten in einer großen Gemeinschaft aus Hauseltern, Assistenten und Teens war zwar herausfordernd, aber auch bereichernd und wertvoll! Wir haben gelernt, mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten im Team zu arbeiten und uns aufeinander einzustellen.

Horizont erweitern

Nebenbei konnten wir Thailand erkunden und genießen: leckere Früchte, schöne Natur, Kultur und Sprache. In den Ferien haben wir u.a. die Arbeit einiger Missionare in einem Bergvolk kennengelernt. Wir haben auch einiges davon mitbekommen, was Mission für Familien bedeutet, mit allen Freuden und Herausforderungen.

Fazit

Ich (Pia) bin persönlich und in meiner Beziehung zu Jesus gewachsen: Er will mein Bestes, bei ihm finde ich alles, was ich brauche und er ist treu – immer.

 

Thema: Kurzzeiteinsätze

Das “Ostasiens Millionen” ist das Infomagazin von OMF Deutschland. Darin werden Themen über die Länder und Religionen Ostasiens behandelt.

Weitere Artikel, Infos und aktuelle Termine im PDF.

Weitere Artikel

Serve Asia – Diene Asien!

Serve Asia ist nicht nur Name, sondern Programm der OMF-Kurzzeit-Einsätze. Bao Pham, Kurzzeit-Koordinator, erklärt, was dahinter steckt:

Gott ruft Kurzzeiter

Kurzzeiteinsätze boomen! Manchmal bekommen wir fast mehr Anfragen, als wir bearbeiten können. Aber lohnt sich denn der Aufwand für die Mission?

Kurzzeiter am laufenden Band

Hunderte von Kurzzeitern fanden durch sie auf den Philippinen den richtigen Einsatzort. Anke Malessa erklärt, warum sie Kurzzeiter bereichernd findet.

Stimmen von ehemaligen Kurzzeitern

Wir baten ehemalige Kurzzeiter, folgenden Satz zu vervollständigen: „Durch den Serve Asia – Einsatz habe ich…“ – sehr spannend!

Tagebuch im Kurzzeit-Einsatz

Yannick und Melanie erleben im Kurzzeit-Einsatz in Thailand viele Herausforderungen. In ihren Briefen schreiben sie davon, was sie bewegt.

Mission-Mentoring

Gabi ist bei OMF ehrenamtliche Mentorin für Kurzzeiter. Sie beschreibt ihre Aufgabe mit den Worten „Geben und beschenkt werden“. Was steckt dahinter?

Bao und Yvonne Pham stellen sich vor

Bao und Yvonne Pham arbeiten seit Anfang 2017 bei OMF. Bao leitet den Serve Asia (Kurzzeit)-Bereich. Yvonne motiviert junge Leute für Mission.

Serve Asia: Einsatz auf den Philippinen

Mit OMF zum Serve Asia Kurzzeiteinsatz auf die Philippinen. Vier junge Deutsche erzählen, was sie mit Adonia Philippines erlebt haben.

Mein Kurzzeiteinsatz in Taiwan war eine richtig gute Idee

Serve Asia ist das Mission Mentoring Programm von OMF Deutschland. Es führte Anna nach der Ausbildung zur Erzieherin für drei Monate nach Taiwan.

Ein Kurzzeiteinsatz mit über 50 Jahren?

Einen Kurzzeiteinsatz kann man auch im fortgeschrittenen Alter machen. Lebenserfahrung ist in vielen Bereichen ein großer Vorteil. Anja und Manfred erzählen, wie Gott sie in Singapur gebrauchte.

Jüngerschaft – einmal um die halbe Welt

David kam, um mehr über Gott und seine Mission zu lernen. Das Wort „Jüngerschaft“ kannte er schon. Auf den Philippinen wurde Theorie zur Praxis.
Menschen zu lieben und das Leben mit ihnen zu teilen, wird ihm wichtiger als Programme und Termine. Dafür lohnt es sich, einmal um die halbe Welt zu fliegen!

Gottes gute Wege!

Statt in den USA landet Lisa auf den Philippinen. Erst ist sie enttäuscht. Nach dem Serve Asia-Einsatz aber sagt sie: “Nie hätte ich gedacht, dass Gott einmal etwas Größeres für mich bereithalten würde.”
Ihr Fazit: “Einen Kurzzeiteinsatz kann ich jedem nur empfehlen!”

Gemeindegründung hautnah erleben

Daniel verbrachte zwei Monate als Serve Asia-Mitarbeiter auf den Philippinen. Er lebte bei einem einheimischen Pastor im Haus. Dabei lernte er, wie Gott half, Hindernisse beim Gemeindebau zu überwinden…

Zwischen Computer und Mobiltelefon

Viele Kurzzeiter fragen Gott, ob er sie mit OMF nach Asien beruft. Dazu helfen sie u.a. als Lehrer für Missionarskinder, Krankenschwester im Slum, Gästehausmanager, Computerspezialist oder Englischlehrer.
Anke Malessa sucht für jeden Kurzzeiter den richtigen Platz.

Neue Aufgabe: Kurzzeit-Koordinator

Anke Malessa ist für das Serve Asia Programm auf den Philippinen verantwortlich. Sie sagt:
“Serve Asia macht mir Freude, weil ich vielen Menschen helfen kann, Mission zu erleben und weil die ÜMG-Teams oft durch die Kurzzeiter gesegnet werden. Ich arbeite gern mit Menschen.”

Fünf Dinge, die ich im Slum lernte

Fünfeinhalb Monate lebte ich in einem mittelgroßen Slum, am Rand einer siebenspurigen Schnellstraße in Quezon City, Philippinen. Manggahan wurde mein Zuhause, und mehr als das…

Start typing and press Enter to search

Kurzzeiteinsätze in Asien mit OMF