Taiwan – Saat auf Hoffnung

Missionare investieren in Menschen. Sie schenken Liebe und haben immer ein offenes Ohr. Oft wissen sie nicht, was dabei herauskommt. Deshalb ist es gut, sich von positiven Erlebnissen ermutigen zu lassen. Wie im Fall von Anne. Beate Harr, seit vielen Jahren in Taiwan, erzählt.

Art 7 Beate Harr und Schüler

Vor drei Jahren war Anne eine der Schülerinnen von Beate Harr.

„Ihr Benehmen war oft ungehobelt. Persönlichen Gesprächen ging sie aus dem Weg. Innerhalb ihrer Klasse hatte sie große Beziehungsschwierigkeiten. Trotz ihrer Unnahbarkeit spürte ich, dass sie sich zu uns Mitarbeitern richtig hingezogen fühlte. Es fiel mir schwer, ihr Herz zu verstehen.

Sie graduierte. Bevor ich sie ganz aus den Augen verlor, nahm sie noch an einem Wochenend-Einsatz auf dem Land teil. Ein Gespräch mit ihr gab einen kleinen Einblick in ihr verletztes und kompliziertes Herz.

Regelmäßig traf ich Anne im Facebook. Ihre Beiträge deuteten an, wie schrecklich langweilig ihr Leben sein musste. Ich kommentierte ihre Meldungen immer seltener.

Als ich Ende August vom Urlaub zurückkam, schrieb mir Anne auf Facebook: ‚Ich möchte Gott suchen. In den vergangenen Monaten habe ich immer wieder gebetet, so wie du es mir gesagt hast, und dann erlebte ich einen tiefen Frieden. Ich weiß, dass Gott existiert. Wie kann ich ihn finden?‘“

Saat auf Hoffnung – sie geht auf!

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