Strategie ohne Grenzen

Die Arbeit unter Asiaten, die in einem fremden Land (in der „Diaspora“) leben, ist für die ÜMG nicht neu. Als die Missionare der China-Inland-Mission in den 1950er Jahren das Reich der Mitte verlassen mussten, begannen sie, Chinesen in den anderen Ländern Ostasiens zu suchen, z.B. in Thailand und auf den Philippinen. In einer globalen Welt muss sich diese Arbeit immer wieder neu erfinden.

Ein globales Team

Im Jahr 2008 wurde die Arbeit unter Asiaten in insgesamt zwölf Ländern im „Diaspora-Feld“ zusammengefasst. 62 vollzeitliche Mitarbeiter bringen viele Jahre Erfahrung in Sprache und Kultur ein. Über 30 ehrenamtliche Mitarbeiter verstärken das Team.

Wir arbeiten unter sieben Volksgruppen: Festland-Chinesen, Japanern, Thai, Vietnamesen, Filipinos und Indonesiern.

Es ist ein unglaubliches Vorrecht, Ostasiaten an vielen strategischen Orten der Welt mit dem Evangelium zu erreichen. 80 Millionen Ostasiaten leben über den Erdball verstreut. Wir konzentrieren uns auf die erste Generation dieser Volksgruppen, damit sie mit dem Wunsch, ihren Landsleuten den Glauben an Jesus Christus mitzuteilen, in ihre Heimatländer zurückkehren.

Art 1 Einsamkeit

Gemeinsam mit Gemeinden, für Gemeinden

Wir wünschen uns, dass Ostasiaten Christus kennen lernen, seine Kraft erleben und eine biblische Weltsicht entwickeln. Wir studieren mit ihnen das Wort Gottes.

Das Wirken des Heiligen Geistes verändert sie. In der Gemeinschaft mit anderen Christen wird in ihnen eine Sicht für das Reich Gottes und eine Leidenschaft für einen missionarischen Lebensstil geweckt, gerade dann, wenn sie in ihre Heimatländer zurückkehren.

Ein weiterer Bereich unserer Arbeit ist Schulung von Einzelnen und Gemeinden vor Ort, um ihnen zu helfen, Ostasiaten zu erreichen.

Art 1 Diaspora quadratisch

Herausforderungen gehören dazu

Unsere Arbeit erfordert ein hohes Maß an Flexibilität. Die grenzüberschreitende Arbeit bringt organisatorische Probleme mit sich, die es vorher nicht gab. Wie begleiten wir unsere weit verstreuten Mitarbeiter am besten? Es belastet uns, dass ihre Anzahl nicht ausreicht, um alle Möglichkeiten wahrzunehmen.

TrotzdemCarolyn Kemp möchten wir bereit sein, dort zu arbeiten, wo Gott handelt. Wir setzen uns dafür ein, dass Ostasiaten rund um den Globus mit dem Evangelium erreicht werden. Dabei sehen wir, dass neu gewonnene Christen nicht nur ihre eigenen Länder verändern, wenn sie wieder zu Hause sind, sondern auch die Gemeinden in ihren Gastländern verjüngen und geistlich bereichern.

Für mich als Direktorin dieses globalen Teams ist die Leitung dieser Arbeit eine spannende Herausforderung. Moderne Missionsarbeit ist kompliziert und komplex. Aber genau darin kann die Kraft Christi besonders sichtbar werden.

Carolyn Kemp
Leiterin der internationalen Diaspora-Arbeit von OMF International

Video Tipp

Wollen Sie besser verstehen, wie es Asiaten beim Eintritt in ein fremdes Land geht? Diese Videos helfen, ihnen besser zur Seite zu stehen: https://vimeo.com/album/238813

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