Säen in Laos

Laos ist eines der ärmsten Länder der Welt. Verfolgung von Christen und der Mangel an reifen Gemeindeleitern hemmen die Ausbreitung des Evangeliums.

Seit zwei Jahren wohne ich mit meiner Familie in Nord-Laos. Von Anfang an besuche ich regelmäßig Dörfer einer bestimmten Volksgruppe – aus Sicherheitsgründen alleine.

Jetzt, im zweiten Jahr, gehen wir am Wochenende auch als Familie mit unseren Kindern in die näher gelegenen A-Dörfer.

Zuerst fragen wir nach dem Haus des Dorfchefs. Dort packen wir unsere Bibeln aus und lesen ein Stück aus der Bergpredigt oder der Schöpfungsgeschichte vor.

Wenn die Dorfleute Interesse haben, füllt sich die Veranda rasch mit Menschen jeden Alters. Dann schenken wir dem Hausherrn ein Radio für die Dorfgemeinschaft, mit dem sie jeden Abend christliche Sendungen in ihrer Hochsprache hören können.

Wir suchen solche Dörfer aus, deren Dialekt nahe genug an der Hochsprache ist. Dadurch müssten die Leute die Sendungen eigentlich verstehen.

Manchmal besteht im Dorf kein Interesse. Dann verschwinden wir wieder und wenden uns anderen Orten zu.

Hintergrund: Die Hauptreligion in Laos ist der Theravada-Buddhismus. Die zahlreichen Bergvölker praktizieren vor allem Ahnenverehrung und Animismus. Missionieren ist per Gesetz verboten. Es gibt 143 unterschiedliche Volksgruppen, die zwischen 70 und 120 verschiedene Sprachen sprechen. Mindestens 31 Sprachen brauchen dringend eine Bibelübersetzung.

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