Hudson Taylor Memorial Hall gewinnt renommierte Designauszeichnung

Die 2018 im chinesischen Zhenjiang eingeweihte Ausstellungshalle mit den Gräbern des Missionspioniers Hudson Taylor und seiner Frau Maria ist in München mit dem iF Design Award, einem der weltweit wichtigsten Designpreise, ausgezeichnet worden.

Hudson Taylor Ausstellung China
Blick in die Ausstellungshalle

Der Hudson Taylor Memorial Tower in Zhenjiang, Jiangsu wurde im Frühjahr 2019 mit dem iF Design Award in der der Rubrik „Innenarchitektur“ ausgezeichnet. Der 2018 eröffnete Turm steht auf der Rückseite der Hudson Taylor Memorial Church oder Xuande Church. Die Gemeinde hatte die Stätte zum Gedenken an den englischen Missionar errichten lassen.

In der Begründung der Juroren heißt es, die Halle sei „ein historisches Zeugnis für die Missionare der China Inland Mission in den vergangenen 150 Jahren“. Der Komplex „strebe nach Einfachheit und ermögliche eindringliche Erfahrungen“. Die Verschmelzung mit traditioneller chinesischer Architektur „offenbare das historische Zeugnis der China Inland Mission über Jahrhunderte hinweg ebenso wie die Zukunftsvision der evangelischen Christenheit Chinas“.

Heike Messer, die OMF Deutschland gemeinsam mit ihrem Mann Armin leitet, freut sich über die Würdigung dieses Projekts: „Ich bin sehr erfreut, dass die Geschichte unseres innovativen und unkonventionellen Gründers Hudson Taylor mit solch innovativem und ansprechenden Design wiedergegeben werden konnte.“

Bildergalerie

Abenteuerliche Suche nach Taylors Grab

James Hudson Taylor kam 1853 als Missionar nach China und widmete sein Leben dem Land und der Mission in China. 1905 starb er in Changsha in der Provinz Hunan. Er wurde neben seiner ersten Frau, Maria Dyer Taylor, und vier ihrer Kinder auf einem Friedhof in Zhenjiang bestattet.

Nach der turbulenten kommunistischen Zeit war Taylors Grabstein 1986 in einem Museum entdeckt worden. Der Grabstein von Taylors erster Frau Maria wurde 2012 in einem Antiquitätengeschäft gefunden. Im Jahr 2013 identifizierte ein Archäologe die Gräber von Taylor und seiner Frau in einer zum Abriss freigegebenen Fabrikhalle.

Erbe der China-Missionare würdigen

Auf Wunsch der Pastorin der Xuande-Gemeinde wurden die Gräber des Paares in ihre neu gebaute Kirche verlegt. Schon damals hatte die Gemeinde den Wunsch, eine Gedenkstätte für die Missionare zu errichten, die das Evangelium nach China gebracht hatten.

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