Unsere Geschichte

Von der China-Inland-Mission zu OMF Deutschland

1865: Am 25. Juni gründet der Engländer James Hudson Taylor die China-Inland Mission (CIM)

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Im Herbst 1890 reist der erste deutsche Missionar mit der “Deutschen China Allianz Mission” nach China aus. 1896 folgen Mitarbeiter der damaligen “Kieler China-Mission”

1905: Am 3. Juni stirbt James Hudson Taylor in der Provinz Henan, China.

Zum Zeitpunkt des Todes von Hudson Taylor hat die CIM 828 Missionare und 1152 chinesische Mitarbeiter. 18625 Chinesen waren zwischen 1985 und 1905 getauft worden, 418 Gemeinden gegründet, 1424 Missionsstationen und 150 Schulen eröffnet.

1949: Gründung der Volksrepublik China und Ausweisung aller Missionare

1950: Gründung des “Schweizer Brüderrates” in Bern, dem Schweizer Zweig der China-Inland-Mission. Bis zur Gründung des deutschen Zweiges werden alle deutschen Missionare über die Schweiz ausgesandt.

1951: Verlegung der internationalen Zentrale der CIM von Shanghai nach Singapur

1951: Ausweitung der Missionsarbeit von China auf ganz Ost- und Südostasien

1964: Umbenennung der China-Inland-Mission (CIM) in: OMF/CIM (Overseas Missionary Fellowship)

Mai 1967: Immer mehr Deutsche bewerben sich als Missionare. Deshalb wird die Überseeische Missionsgemeinschaft (ÜMG) als deutscher Zweig von OMF/CIM gegründet. Künftig müssen sich Bewerber nicht mehr beim “Schweizer Brüderrat” vorstellen. Der Sitz der ÜMG befindet sich zuerst in Siegen, Nordrhein-Westfalen. Erster Vorsitzender ist Horst Rautenberg. Karl Lagershausen wird erster “Reisesekretär”.

1977: Einweihung der Missionszentrale in Mücke, Hessen.

Grund für den Umzug von Siegen nach Mücke ist eine Einladung von Missionsfreunden im Vogelsberg. Die Grundstückspreise sind günstig. Das Bibel- und Erholungsheim Flensunger Hof bietet eine gute Infrastruktur für Konferenzen und Tagungen. Die Autobahn A5 bindet die Zentrale an das gesamte Bundesgebiet an.

1979: Beginn der Diaspora-Arbeit durch Siegfried und Elisabeth Glaw, um der Flüchtlingskrise der vietnamesischen Boat-People zu begegnen.

1985: Gründung des Forum für Mission unter Chinesen in Deutschland (FMCD) am 30. Mai durch Siegfried und Elisabeth Glaw im Auftrag der ÜMG und des Gnadauer Verbandes.

Vorausgegangen war die Gründung der Chinesischen Leihbücherei (1979) und die Gründung erster Chinesischer Bibelgruppen (1980). Dr. James Hudson Taylor III, damaliger Generaldirektor von OMF bemerkte bei seinem Besuch im Jahr 1981: “Ihr Deutschen seid ihr der Diaspora-Arbeit von OMF um zehn Jahre voraus. Macht weiter so!” Bis 1985 wurde die Diaspora-Arbeit voll von der ÜMG finanziert.

April 1995: Einweihung des Anbaus der Missionszentrale

ÜMG-Missionsleiter

18.12.1975 bis 31.12.1995: Wolfgang und Hanni Merdes

01.01.1996 bis 31.12.2005: Wolfgang und Christa Schröder

01.01.2006 bis 31.08.2012: Hans Walter und Sabine Ritter

01.09.2012 bis 31.08.2013: Hans-Martin und Beate Richter (Interims-Missionsleitung)

01.09.2013 bis 14.07.2016 : Giselher und Hannelore Samen

15.07.2016 bis 31.12.2018: Matthias Holighaus und Hans Walter Ritter (Interims-Missionsleitung)

seit 01.01.2019: Armin und Heike Messer

Von ÜMG zu OMF

November 2015: Das Erscheinungsbild wird an OMF International angepasst. Ein neues Logo wird eingeführt. Der Slogan lautet: “Heart for Asia. Hope for Billions.” (Herz für Asien. Hoffnung für Milliarden.)

Januar 2016: Eintragung des neuen Namens “OMF International Deutschland” ins Vereinsregister. Damit ist der Namenswechsel offiziell besiegelt.

OMF International Deutschland wird von Armin und Heike Messer geleitet. Vorsitzende des Vorstands ist Andrea Zimmermann.

Zentrale von OMF Deutschland in Mücke, Hessen

Foto: Missionszentrale in Mücke, Hessen

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