Myanmar: Infographik

Seit Jahrzehnten von der Welt abgeschnitten, befindet sich Myanmar (früher bekannt als Burma) in einem stetigen Wandel. Einige interessante Fakten in einer Infografik.

Myanmar lässt die sozialistische Wirtschaftspolitik und autoritäre Herrschaft hinter sich, um eine offenere, globalisierte Zukunft zu gestalten.

Wir beten für eine Missionsbewegung unter jeder Volksgruppe in Myanmar. Wir sehen erste Anzeichen einer Gemeinde-Multiplikationsbewegung. Trotzdem machen Christen nur einen sehr geringen Prozentsatz der Bevölkerung aus. Die Mehrheit der Volksgruppen ist immer noch unerreicht mit der Guten Nachricht von Jesus Christus. Gott kann blühende Gemeinden inmitten der Volksgruppen der der Bamar, Mon, Pa-O und Rakhine schenken.

Infografik über Myanmar von OMF

Myanmar: Daten & Fakten

Gesamtbevölkerung: 54,4 Millionen (Deutschland: 80,7 Mio.; Schweiz: 8,4 Mio.)

Bevölkerungsdichte: 83,2 pro km² (Deutschland:232; Schweiz: 212)

Religion

80 % Buddhisten
9 % Christen
7,2 % Muslime
2,3 % Chinesische Religionen
0,6% Animisten
0,5% Hindus
Rest: Andere

Die Landesfläche beträgt 677.000 km² und ist damit fast doppelt so groß wie Deutschland und 16-mal größer als die Schweiz.

Myanmar grenzt an Thailand, Laos, die Volksrepublik China, Indien, Bangladesch und den Golf von Bengalen. Der größte Fluss ist der Irrawaddy, der im Irrawaddy Delta in den Bengalischen Golf fließt.

Myanmar setzt sich aus sieben „Regionen“, sieben „Staaten“ und einem „Unionsterritorium“ zusammen. Die Staaten sind die Verwaltungsdistrikte, in denen die Minderheitenvölker leben, die Regionen werden von der größten ethnischen Gruppierung, den Bamar, besiedelt.

Die Namen Myanmar, Birma und Burma sind alles Varianten des Wortes „Bama.“ Bama ist die Bezeichnung der größten Bevölkerungsgruppe, der Bamar.

Burma war die englische Bezeichnung für das Land, Birma die deutsche, wobei der Gebrauch nicht einheitlich war und ist. 1989 führt die Militärregierung den Namen Myanmar ein, der bis heute gilt, aber nicht von allen Staaten anerkannt und benutzt wird.

In deutschen Texten liest man oft „birmanisch“, aber auch „burmesisch“. Wir benutzen „Myanmare“ für die Einwohner Myanmars und „myanmarisch“ für die Sprache.

Wenn von Bamar die Rede ist, geht es ausdrücklich um Angehörige des Bamar Volkes.

Als erste Christen kamen 1722 die Barnabiten ins Land. Die Ausbreitung des Christentums in Myanmar geht aber auf Adoniram Judson, einen amerikanischen Baptisten-Missionar im 19. Jahrhundert, zurück. Hauptsächlich vormals animistische Volksgruppen (Karen, Chin, Kachin, Lahu) nahmen das Christentum an. Seitdem ist es fest verwurzelt und durch Widerstand gewachsen.

1966 mussten alle Missionare das Land verlassen. Dennoch sandte die christliche Gemeinde Myanmars Evangelisten und Missionare aus, und das trotz finanzieller Begrenzungen. Das Bedürfnis der Christen, buddhistische Volksgruppen zu erreichen, wächst.

Baptisten, Assemblies of God, Methodisten und Anglikaner sind die stärksten Denominationen im Land. Obwohl sich Schätzungen zufolge zwischen 4 und 9% der Bevölkerung zum Christentum bekennen, trifft dies auf nur 0,1% der Bamar zu. Nur sehr wenige Christen bekommen Zugang zu Leitungsämtern in der Gesellschaft.

Ethnische und denominationelle Bindungen werden langsam überwunden. Die christliche Einheit muss aber weiterhin Brücken zwischen den Gruppen bauen.

Gebetsheft Myanmar

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Marco und Nadine Czygan, OMFChinesische Frau mit Lasten