Lernhelfer in Kambodscha

Wenn die schulischen Angebote vor Ort eingeschränkt sind, ist Homeschooling eine gute Alternative für die Kinder von Missionaren. Als Lernhelfer/in unterstützt du die Familien dabei und schaffst ihnen dadurch Freiräume für andere Aufgaben.

Für zwei Familien (4 bzw. 2 Kinder) im Norden von Kambodscha suchen wir zwei Lernhelfer/innen ab Sommer 2022.

Start: Juli/August 2022 für 12 Monate.

Deine Aufgaben

  • Täglicher Unterricht der Kinder
  • Vorbereitung der Lektionen anhand ausgearbeiteter Materialien der deutschen Fernschule.
  • Zusätzlich kannst du dich, je nach Kontext, in die missionarische Arbeit vor Ort einbringen, entsprechend deiner Gaben.

Deine Voraussetzungen

Du bist mindestens 18 Jahre alt und hast Interesse daran, Kinder und Teens in ihrem Bildungsweg zu begleiten und zu unterstützen. Du bist flexibel und kannst auch eigenständig arbeiten. Dann ist die Aufgabe als Lernhelfer/in in Kambodscha genau das Richtige für dich!

Über Kambodscha

Kambodscha: Ostasiens Millionen Magazin

Ostasiens Millionen Magazin: Online lesen

Immer mehr Touristen besuchen Kambodscha, um beispielsweise die Ruinen von Angkor zu bestaunen. Gleichzeitig hat das Land eine schwere Geschichte: Jahrzehnte voller Krieg, Schreckensherrschaft und Besatzungen.

Die Mehrheit der Bevölkerung ist buddhistisch. Die Christen sind mit einem Anteil von 0,4 % eine sehr kleine Minderheit.

OMF Mitarbeitende engagieren sich in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Ausbildung von Einheimischen und Gemeindegründung.

Weitere Länder

Übrigens: Es gibt auch in anderen asiatischen Ländern Einsatzmöglichkeiten für Lernhelfer/innen. Sprich uns hierfür gerne an.

Kontakt

Noch Fragen? Wir helfen gerne weiter:

Jan & Svenja Leszczynski

WhatsApp / Mobil: +49 151 431 309 18

Email schreiben

Bella: Als Lernhelferin in Kambodscha

Wenn Gott Familien beruft, in einer anderen Kultur zu leben und zu arbeiten, führt sie das in besondere Situationen. Wenn keine internationale Schule in erreichbarer Nähe ist, entscheiden sich viele Eltern dafür, ihr Kind selbst zu unterrichten (Homeschooling). Hier kommen Lernhelfer ins Spiel. Sie entlasten die Eltern, damit sie sich ganz auf ihren Dienst zu konzentrieren, und bringen Vielfalt und Spaß in das Leben der Kinder.

Auch Bella hat sich für ein Jahr auf den Weg gemacht, um Familie Hohmann in Kambodscha zu unterstützen. Sie erzählt von ihren Erfahrungen.

Bella, wie kam es dazu, dass du dich auf den Weg nach Kambodscha gemacht hast?

Eigentlich hatte ich Asien für ein Auslandsjahr ausgeschlossen, weil ich mich für ein Projekt in Großbritannien interessierte. Doch dann wies mich jemand auf die Stelle als Lernhelferin bei OMF hin. Ich musste erstmal nachschauen, wo Kambodscha liegt! Aber irgendwie fühlte es sich dann immer mehr so an, als ob Gott das genauso vorbereitet hätte.

Wie kann man sich die Aufgaben einer Lernhelferin vorstellen?

Homeschooling ist „Unterricht zuhause“. Dafür gibt es natürlich Vorgaben und ausgearbeitetes Unterrichtsmaterial. Als Lernhelfer hat man die Aufgabe, die Kinder der Missionare beim Bearbeiten dieses Materials zu begleiten. Aber in dieser „Lehrerposition“ steht man nicht unbedingt vor den Schülern und unterrichtet. Stattdessen setzt man sich mit ihnen zusammen und hilft ihnen dabei, die Aufgaben selbst zu bearbeiten.

Auch außerhalb des Unterrichts verbringt man Zeit mit der Familie, hat Austausch miteinander, spielt zusammen oder liest den Kids Bücher vor.

Kannst du uns einen normalen Arbeitstag von dir beschreiben?

Vormittags haben wir vier Schulstunden mit mehreren Pausen. Nach dem Mittagessen gibt es eine weitere Schulstunde und/oder Hausaufgabenzeit. Nach der Schule habe ich frei oder spiele etwas mit den Kids.

Die Jungs in meiner Familie gingen in die erste, dritte und fünfte Klasse. Dadurch waren die Fächer für mich sehr abwechslungsreich: Deutsch, Mathe, Erdkunde, Kunst, Physik… alles war dabei.

In meiner Freizeit habe ich mich oft mit anderen Missionaren vor Ort zum Spieleabend oder Abendessen getroffen und Gemeinschaft mit ihnen gehabt.

Welche Eindrücke nimmst du von Kambodscha und den Menschen dort mit?

Gleich von Anfang an ist mir die Offenheit der Menschen aufgefallen – wortwörtlich! Die Türen stehen offen, das Leben spielt sich hauptsächlich im Freien ab, man bekommt viel mit. Sehr im Gedächtnis bleiben wird mir auch der Geruch nach leckerem Essen auf den Straßen von den ganzen Essensbuden. Die Menschen in Kambodscha habe ich als sehr offen und freundlich erlebt. Viele wollten wissen, woher ich komme und wie wir in Deutschland leben.

Was würdest du sagen: Lohnt sich ein Kurzzeiteinsatz? Weshalb?

Auf jeden Fall! Ich persönlich habe viel Neues erlebt und auch einiges über mich selbst gelernt. Selbst wenn man nur ein paar Monate irgendwo ist: Man kann auf jeden Fall eine Horizonterweiterung erwarten.

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