Asiaten begegnen

„Gott liebt die Ausländer und gibt ihnen Nahrung und Kleidung. Zeigt auch ihr den Ausländern eure Liebe! Denn ihr habt selbst einmal als Ausländer in Ägypten gelebt.” (5. Mose 10,18-19, HFA)

Über 300.000 internationale Studenten aus allen Teilen der Erde studieren zurzeit in Deutschland. Millionen von Ausländern sind als Diplomaten, Geschäftsleute, Flüchtlinge und Touristen hier. Dadurch haben Christen in Deutschland einzigartige Gelegenheiten, das Evangelium weiterzugeben. Vielleicht wohnt jemand aus einer unerreichten Volksgruppe im selben Wohnblock wie du?

Viele Asiaten wissen fast nichts über den christlichen Glauben. Manche kommen aus Ländern, in denen christliche Mission nur schwer möglich oder ganz verboten ist. Es ist nicht schwer, eine persönliche Beziehung zu Einzelnen aufzubauen und Jesus in Wort und Tat zu bekennen.

Viele von ihnen sind Intellektuelle und Führungspersönlichkeiten. Für sie dauert es vielleicht länger, bis sie auf den Anspruch von Jesus reagieren und es wird sie vielleicht viel kosten. Aber auch wenn sie sich nicht für Jesus entscheiden, können sie später durch ihre Position großen Einfluss auf die Arbeit der Christen in ihrem Heimatland haben.

Ermutige sie aber zu einer zu einer Entscheidung für Jesus und hilf ihnen, im Glauben zu wachsen. Wenn er in sein Heimatland zurückkehrt, kannst du ihm helfen, sich darauf vorzubereiten, damit er dort wieder Anschluss an andere Christen bekommt.

Aus der Praxis: Open House

Freitags ist bei uns „Open House“. Wir laden chinesische Studenten ein und verbringen gemeinsam Zeit. Zusammen spielen wir, unterhalten uns und haben viel Spaß miteinander.

Drei Aspekte: Kultur, Glaube und Gemeinschaft bestimmen das Programm. Wir geben unseren Freunden die Möglichkeit, von ihrem Land zu erzählen, erklären ihnen aber auch deutsche Kultur, Feste und Feiertage. Das nächste Mal stellt ein Chinese die Tradition des Tee-Trinkens vor. Wir essen „deutsches Abendbrot“. Auch der christliche Glaube kommt zur Sprache, zum Beispiel wenn wir in der Adventszeit Plätzchen backen und über Weihnachten reden.

Ganz wichtig ist, dass jeder erzählen kann, wie es ihm gerade geht. Immer wieder tauchen Fragen zum Leben in Deutschland auf.

Für Chinesen ist es schwierig, Deutsche anzusprechen. Sie freuen sich, eingeladen zu werden. Das „Open House“ gibt ihnen eine Heimat, Manche haben durch uns sogar Jesus kennengelernt.

Asiaten willkommen heißen – erste Schritte

Hilfreiche Tipps haben wir auf der Seite “Six Ways – Mein Platz in Gottes weltweiter Mission” zusammengestellt: Asiaten willkommen heißen

Ehrenamtlich mitarbeiten

Schließen Sie sich ehrenamtlich dem Diaspora-Arbeitszweig von OMF an, wenn Sie regelmäßig Kontakt mit Ostasiaten haben. So finden Sie Gleichgesinnte und haben Austausch, Unterstützung und Beratung: Ehrenamtlich mitarbeiten

Asiaten vor unserer Haustür

Freundschaften aufbauen

Asiaten verstehen

Artikel & Erlebnisse

Erfahrungen mit Internationalen in deutschen Gemeinden

Nicht nur OMF möchte Internationale in Deutschland für Jesus gewinnen. Auch viele Gemeinden haben ihre Türen geöffnet. Vier Gemeinden beschreiben, wie sie mit Migranten umgehen. Sie geben Tipps und Tricks weiter. Aus der Praxis, für die Praxis.

Migration: Kein Zufall, sondern Gottes Missionsstrategie

Das Thema Migration ist ein Reizthema. Aber: Gott gebraucht Migration, um seine Ziele zu erreichen. OMF ist überzeugt: Migration ist eine seiner Methoden, mit der er den Bau seines Reiches vorantreibt. Ein überraschender Blick in die Bibel.

Diaspora: Unverhoffte Hilfe aus China

Einer von 30.000 chinesischen Studenten in Deutschland wird für den Pastor einer christlichen Gemeinde zum Rettungsanker. Ein Beispiel, wie der Segen der Diaspora-Arbeit zu den Mitarbeitern zurück fließt.

Neu entfachter Glaube

Die Japanerin Midori wuchs in einer christlichen Familie auf. Ihr Glaube war Routine geworden. Dann kam sie zum Studium nach Deutschland. Das hatte Auswirkungen auf ihren Glauben. Lesen Sie, wie ihr Glaube wieder lebendig wurde.

Thailänder als Missionare in Deutschland

Das Diaspora-Team von OMF wünscht sich, dass Asiaten in Europa Christen werden und anschließend andere Asiaten zum Glauben einladen. Was Christa Härdle von ihrer thailändischen Freundin erzählt, hat uns regelrecht umgehauen. Sieht so die Zukunft von Mission aus?

Vergleich: Ostasiatische Weltanschauung und biblisches Weltbild

Kennen Sie die Unterschiede zwischen dem ostasiatischen Weltbild und der biblischen Weltanschauung? Wenn Sie Asiaten von Jesus erzählen möchten, kann diese Tabelle Ihnen Einblick in das Weltbild von Asiaten geben.

Kulturen überbrücken kann man lernen

Ein Ausländer betritt Ihre Gemeinde. Niemand geht auf die Person zu. Sie fühlen sich unsicher. Wie sollen Sie sich verhalten? Um auf solche Situationen vorbereitet zu sein, führt OMF interkulturelle Schulungen durch.

Diaspora: Unverhoffte Freundschaft

Eine andere Hautfarbe, eine andere Sprache. OMF-Missionarin Christa Härdle findet in einer Afrikanerin eine neue beste Freundin. Ein Beispiel, wie Jesus Menschen und Kulturen verbindet.

Diaspora: Beziehung zu Ostasiaten durch praktische Hilfe

Jedes Jahr kommen Tausende Menschen aus Ost- und Südostasien nach Deutschland, um hier zu studieren, zu arbeiten oder aus familiären Gründen. Viele fühlen sich entwurzelt. Ostasiaten ein Gefühl der Heimat zu geben, ist nicht schwer. Tipps von einem OMF-Mitarbeiter.

Die Welt verändert sich – Mission verändert sich

Früher beschränkte sich OMFs Dienst auf Ostasien. Heute sind Menschen wie niemals zuvor in Bewegung. Pro Tag gab es 2014 schätzungsweise 100.000 Flüge rund um die Welt. Im Jahr 2015 gab es laut den Vereinten Nationen (UN) 244 Millionen internationale Migranten. Dadurch verändert sich auch der Fokus von OMF.

Ostasiaten unterwegs. Beten für Diaspora (5x5x5-Gebet)

Viele Ostasiaten leben fern von ihrer Heimat. Das 5x5x5-Gebet lädt Sie ein, nur fünf Minuten am Tag, fünf Tage lang, für fünf strategische Anliegen für Ostasiaten in der Diaspora zu beten.

Videoserie: Asiaten unter uns

Asiaten unter uns - Missionare von morgen Vom ersten Kontakt in einer neuen Kultur bis zu ihrer Rückkehr als Gläubige in ihre Heimat: Diese Video-Serie gibt Einblicke in die Chancen der Diaspora-Arbeit. 1. Einführung “Migration ist eine der großen globalen Realitäten unserer Zeit.” Japaner studieren in Deutschland, Thailänder in Großbritannien. Chinesische Geschäftsleute leben in Kenia. Innerhalb [...]

Erfolg ja, Frieden nein. Eine Chinesin in Deutschland

In Deutschland leben etwa 35.000 chinesische Studierende. Viele haben Interesse am christlichen Glauben. Das bestätigt ein Verantwortlicher einer chinesische Gemeinde im Ruhrgebiet. „Viele Chinesen kommen zum Glauben“, berichtet er. „Jede Bekehrung ist etwas Besonderes, aber manche Erlebnisse berühren uns besonders.“ Er erzählt die Geschichte einer chinesischen Studentin.

Lebenswerk-Preis für Elfriede Seitter

Die ehemalige Taiwan-Missionarin Elfriede Seitter (77) wurde am 14. Juni 2018 von der AWM (Akademie.Welt.Mission) für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Der Preis würdigt Menschen, die über einen langen Zeitraum hinweg interkulturell tätig waren.

Zehn Pfeiler für Brücken zu Asiaten

Zehn Pfeiler für kulturelle Brücken, um Asiaten die Gute Nachricht weiterzugeben. Aus einem Vortrag von Dr. Jens Peter Lux, FMCD, beim Studientag Ostasien 2018 in Gießen.

Brücken zu Chinesen bauen – Studientag Ostasien 2018

Christen sollten im Umgang mit Chinesen keine Mauern, sondern Brücken bauen. Dies war das Fazit des Studientages Ostasien am 21. April in Gießen. Die Teilnehmer bekamen Impulse für ihre Arbeit in internationalen Kreisen an Unis und in Gemeinden.

Fünf Tipps für Begegnungen mit Muslimen

Muslimen begegnen und Beziehungen aufbauen. Das ist einfacher, als Sie es sich vielleicht vorstellen. OMF gibt fünf Tipps für die Praxis.

Afrikaner lernen lieben: Chinesen werden Freunde

Vor einigen Jahren kam hoher Besuch in die OMF Zentrale in Singapur. Afrikanische Kirchenleiter baten darum, ihren Gemeinden zu helfen. Wir sollten die Christen darin schulen, den zahlreichen Chinesen in Afrika mit der Liebe Gottes zu begegnen.

Tipps für den Umgang mit Thailändern in Deutschland

In Deutschland leben aktuell rund 58.000 Thais – mehrheitlich Frauen, die mit einem deutschen Mann verheiratet sind. Wie können Sie ihnen helfen, Jesus kennen zu lernen?

Brücken bauen zwischen Afrikanern und Chinesen in Kenia

Chinesen haben einen besonderen Platz in unserem Herzen. Seit vielen Jahren suchen wir sie an vielen Plätzen dieser Welt auf und erzählen ihnen von Jesus. Mittlerweile leben ein bis zwei Millionen Chinesen in Afrika, Tendenz steigend. Um dieser Entwicklung zu begegnen und neue Möglichkeiten zu nutzen, wird Familie Ritter im Dezember 2012 versetzt.

Asiaten mitten unter uns

Frustriert über deutsche Mauern Ein Student aus Beijing erzählte mir, dass er während seines über sechsjährigen Aufenthaltes in unserem Land nie in ein deutsches Haus eingeladen wurde. Ein anderer Student aus China schreibt übers Internet: “Ich bin Student und wohne seit 2 Jahren hier. Ich habe immer wieder versucht, mich mit Deutschen anzufreunden und die […]

Chinesen willkommen heißen, ganz unkompliziert

Ein junges Ehepaar mit einem Herz für Chinesen hat sich etwas Kreatives ausgedacht:  Sie laden chinesische Studenten zu sich nach Hause ein. Wie sie Kontakt zu Chinesen bekommen haben, und was sie miteinander machen, erzählen sie selbst. – Eine Anregung für Sie!

Diaspora: “Danke, ihr habt mich zu Gott geführt”

Die Japanerin Naomi zieht in ein kleines mittelhessisches Dorf. Das Leben ist schwierig. Doch eine Gemeinde mit offenen Augen und offenem Herzen kümmert sich um sie. Ein schönes Beispiel dafür, was Liebe bewirkt, und wie sich Gemeinden und Diaspora-Mitarbeiter gegenseitig ergänzen.

In Deutschland Jesus begegnet

G. kommt aus der Volkrepublik China. Seit drei Jahren studiert er an der Ruhr-Uni in Bochum.

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