Die Welt verändert sich – Mission verändert sich

Früher beschränkte sich OMFs Dienst auf Ostasien. Heute sind Menschen wie niemals zuvor in Bewegung. Pro Tag gab es 2014 schätzungsweise 100.000 Flüge rund um die Welt. Im Jahr 2015 gab es laut den Vereinten Nationen (UN) 244 Millionen internationale Migranten. Dadurch verändert sich auch der Fokus von OMF.

Die Welt in Bewegung

OMF erreicht Asiaten in DeutschlandChinesische Geschäftsleute leben in Kenia. Japaner studieren in Deutschland, Thailänder in Großbritannien. Innerhalb Südostasiens ziehen Wanderarbeiter von Ort zu Ort. Die Kapstadt-Erklärung der Lausanner Bewegung stellt fest: “Migration ist eine der großen globalen Realitäten unserer Zeit”.[1]

Gott gebraucht diese gewaltige globale Bewegung, um Menschen für sich zu gewinnen. Die Wahrheit und Kraft von Apostelgeschichte 17,26-27 ist weltweit spürbar:

Gott möchte, dass die Menschheit die Erde bevölkert. „Er hat auch bestimmt, wie lange jedes Volk bestehen und in welchen Grenzen es leben soll. Das alles hat er getan, weil er wollte, dass die Menschen ihn suchen. Sie sollen mit ihm in Berührung kommen und ihn finden können.“ (nach Hoffnung für Alle)

Eine globale, mobile Einsatztruppe

Als Antwort auf Gottes Ruf und die weltweite Migration von Asiaten erreicht der „Diaspora Returnee Ministries“-Arbeitszweig von OMF Ostasiaten auf allen Kontinenten.

OMF Diaspora-Wie finden Asiaten Anschluss an eine Gemeinde?Wir verkündigen die gute Nachricht von Jesus Christus mit Wort und Tat und begleiten asiatische Christen in der Nachfolge Jesu, damit sie zu Christus stehen, wenn sie in ihre Heimat zurückkehren.

Dies kann bei einigen schon wenige Monate nach ihrer Bekehrung der Fall sein, andere verbringen mehrere Jahre in Übersee. Dadurch hat die ostasiatische Diaspora das Potenzial, eine globale, mobile Missionskraft zu werden, die für Christus lebt und ihren Glauben teilt, wo immer sie lebt.

Untersuchungen zeigen jedoch, dass über 80 Prozent der Neubekehrten nach der Rückkehr in ihre Heimatländer keinen Anschluss an eine christliche Gemeinde finden und oft nicht mehr als Christen leben. Der Druck von Familie und Freunden, hohe Arbeitsanforderungen und die fehlende Verbindung zu einer Ortsgemeinde sind einige der Gründe dafür.

Im Ausland wächst die Offenheit für den Glauben

Wir sehnen uns danach, dass die Ostasiaten Christus kennen lernen und seine Liebe erfahren. Wir möchten, dass auch sie erleben, wie andere durch ihr Zeugnis zum Glauben kommen, in der Beziehung zu Jesus wachsen und dadurch ihre Umgebung verändern.

Unterschiedliche Lebenssituationen in Übersee öffnen für das Evangelium.

Japaner kommen eher zu Christus, wenn sie im Ausland leben, da sie die fremde Umgebung neugierig auf Neues macht. Es ist auch einfacher, sie außerhalb Japans in der Jüngerschaft zu begleiten und mit einer Vision für Mission anzustecken. Wir glauben, dass ein geistlicher Durchbruch unter japanischen Geschäftsleuten geschehen kann, wenn einige von ihnen zum Glauben kommen, zu Jüngern werden und andere zu Jüngern machen.

Eine halbe Million Thailänder lebt außerhalb Thailands. Nur wenige Christen bringen ihnen das Evangelium. Wir sind davon überzeugt, dass Thailänder, die im Ausland auf Christen treffen, ihre Herzen für die Liebe Jesu öffnen.

In Afrika werden große Investitionen getätigt, deshalb leben heute über zwei Millionen Chinesen auf diesem Kontinent. Ein OMF-Team arbeitet seit sechs Jahren mit kenianischen Gemeinden zusammen. Es schult afrikanische Christen, um Chinesen mit dem Evangelium zu erreichen, gibt ihnen Anleitung und unterstützt sie vor Ort.

OMF erreicht auch ostasiatische Migranten in Südostasien. Hunderttausende Ausländer arbeiten in Taiwan und Hongkong als Hausangestellte. Es gibt viele Möglichkeiten, sie zu begleiten, ihnen in ihren praktischen Nöten zu helfen und sie zu Christus zu führen. Viele kehren eines Tages in Länder zurück, in denen es keine oder nur sehr wenige Christen gibt.

Unzählige Möglichkeiten für Haupt- und Ehrenamtliche, Ostasiaten vor Ort für Jesus zu erreichen

Das ist nur eine kleine Übersicht über die 13 Nationalitäten und Volksgruppen, unter denen wir arbeiten. Insgesamt 77 OMF-Mitarbeiter arbeiten hauptamtlich in diesem Arbeitsbereich, sie werden von ebenso vielen Ehrenamtlichen unterstützt.

Das Ziel ist es, Ostasiaten vorzubereiten, um als Botschafter des Evangeliums in ihre Heimat zurückzukehren. Deshalb wünschen wir uns, dass sich Kirchen und Gemeinden einklinken und Asiaten in ihrer Umgebung erreichen. Dann werden diejenigen, die Christen geworden sind und nach Ostasien zurückkehren, „Christus mit nach Hause nehmen“. Deshalb schulen und unterstützen wir Ortsgemeinden weltweit.

Die Globalisierung fordert uns heraus. Die Welt verändert sich, dadurch verändert sich auch die Art und Weise, wie Mission heute aussieht.

Wie verändern Sie sich? Schließen Sie sich uns an, beten Sie mit uns und werden Sie Teil dessen, was Gott unter den gläubig gewordenen Migranten, einer neuen, mobilen Missionskraft, tut.

Carolyn Kemp
Carolyn leitet die internationale Diaspora-Arbeit von OMF

Beten Sie für die Menschen Ostasiens in der Diaspora

  • Danken Sie, dass Gott Migration nutzt, um einige zu sich zu ziehen.
  • Danken Sie Gott für alle, die das Evangelium in Übersee hören und loben Sie ihn für das Potenzial, das in ihnen für Mission steckt.
  • Beten Sie, dass die Gemeinde Jesu bereit ist, die Herausforderung anzunehmen, Ostasiaten auf die Rückkehr in ihre Heimat vorzubereiten und dass die Gemeinden in ihrer Heimat sie nach ihrer Rückkehr willkommen heißen.

[1] Kapstadt-Erklärung II-C-5

5x5x5-Gebet für Ostasiaten unterwegs
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Für Ostasiaten unterwegs beten: fünf Minuten am Tag, fünf Tage lang, für fünf strategische Bereiche.

Ostasiens Millionen (PDF)
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Die PDF-Ausgabe des Ostasiens Millionen mit News und Terminen.

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