Member Care: Missionare unterstützen

Missionare sind ganz normale Menschen, haben Stärken und Schwächen und erleben Krisen wie jeder Andere auch. Der kulturübergreifende Dienst beinhaltet jedoch besondere Herausforderungen. Member Care hilft, Chancen zu nutzen und Herausforderungen zu bestehen. Sabine Kaiser berichtet.

Als Member Care Koordinatorin habe ich ein offenes Ohr für unsere Mitarbeitenden. Ich setze mich dafür ein, dass sich jeder Einzelne weiterentwickelt, Krisen besteht und Gott an dem Ort seiner Berufung effektiv dient. Erleben Sie einen ganz normalen Tag im Personalbereich.

Member-Care-Alltag

Mein Tag beginnt mit einem Telefonat mit Missionaren in Thailand. Ihr Heimataufenthalt steht bevor. Wir sprechen über die bisherigen Planungen.

Anschließend bearbeite ich E-mails: Absprachen mit Kollegen, neue Entwicklungen, Informationen über Angebote für Missionare.

Eine E-Mail bewegt mich besonders. Eine Mitarbeiterin sorgt sich, weil ihre finanzielle Unterstützung zu niedrig ist. Ich biete einen Skypetermin an, um mögliche Schritte zu besprechen. Ein Ehepaar beschreibt, wie das anstrengende Sprach- und Kulturstudium ihre Gesundheit angreift und bittet um Gebet. Die Eltern einer Mitarbeiterin brauchen aus Altersgründen vermehrt Hilfe. Soll sie nach Deutschland zurückkommen?

Was ist Member Care?

Sabine Kaiser beim Member-Care Gespräch

Sabine Kaiser (links) und Pia Möbus im Gespräch

Member Care bedeutet Personalbetreuung und -entwicklung und unterstützt Missionare in allen Aspekten des Alltags: geistliches Leben, Gesundheit, Beziehungen, Praktisches. Singles, Ehepaare, Familien und Missionarskinder haben jeweils besondere Bedürfnisse.

Member Care beginnt bei der Bewerbung, begleitet den Missionar durch alle Phasen seines Dienstes bis zum Wiedereinstieg in Deutschland oder dem Eintritt in den Ruhestand. Durch Begleitung, Schulung und gute Ressourcen soll der Mitarbeiter in den verschiedenen Lebens- und Dienstphasen gute Entscheidungen treffen können.

Member Care ist also sehr umfassend und gelingt nur in gemeinsamer Verantwortung. Viele Partner sind daran beteiligt, dass der Missionar einen fruchtbaren Dienst tun kann: die sendende Gemeinde, die Familie, Unterstützer und Beter, das Team vor Ort, die sendende Organisation mit den Leitern und Member-Care-Spezialisten und, ganz wichtig, der Missionar selbst.

Warum ist Member Care notwendig?

Es ist keine Überraschung: Missionare sind ganz normale Menschen. Sie haben Stärken und Schwächen und erleben Krisen wie jeder andere Mensch auch. Der kulturübergreifende Dienst beinhaltet jedoch besondere Chancen und Herausforderungen. Die persönliche Begleitung trägt dazu bei, dass Chancen genutzt und Herausforderungen hilfreich begegnet wird.

Ein offenes Ohr und Ermutigung hilft, nicht aufzugeben. Auch ist das Gebet ein wichtiger Teil von Member Care. Letztlich ist es aber die persönliche Beziehung der Mitarbeiter zu Gott, die Kraft schenkt, und aus der Gott zu seiner Zeit Frucht wachsen lässt.

Sabine Kaiser ist verantwortlich für ein Team, das sich um das Wohlergehen unserer Mitarbeitenden kümmert (Member Care).

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Ressourcen

5x5x5-Gebet für Partnerschaft am Missionsauftrag
5x5x5-Gebet für Partnerschaft am Missionsauftrag

Partnerschaft in der Mission ist wichtig, aber umkämpft. Stehen Sie im Gebet an der Seite von Missionaren.

Übersehene Missionare (PDF-Ausgabe)
Übersehene Missionare (PDF-Ausgabe)

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Übersehene Missionare im Hintergrund

Neue Mitarbeiter auf den Philippinen

Wir sind Karen und Simon Burgbacher und kommen vom schönen Bodensee. Nach der Schule machte Simon eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker und absolvierte ein Volontariat in Israel. Nach ihrem Abitur ging Karen auf einen „Serve Asia“-Einsatz nach Thailand. 2010 heirateten wir in der Stadtmission Konstanz und zogen dann zum Studieren nach Karlsruhe.

Vier Aufgaben für eine sendende Gemeinde

Wenn man als sendende Gemeinde Missionare unterstützt, gelingt Weltmission! OMF Deutschland gibt Tipps, auf welche Bereiche man in der Unterstützung von Missionaren achten sollte: Ermutigung, Logistik, Finanzen und Gebet.

Gebet für Partnerschaft am Missionsauftrag

Der Missionsbefehl ist zu groß, um ihn alleine zu erfüllen. Deshalb ist Partnerschaft ist ein wichtiger Teil in der Mission. Partnerschaft kann aber auch mühsam sein. Deshalb ist es wichtig, für Partnerschaften in allen Bereichen zu beten, damit Gott geehrt wird und sein Reich wächst.

Mission hinter den Kulissen

„Bei einem Krieg stehen hinter jedem Soldaten an der Front neun andere, die ihn über Verbindungswege unterstützen.“ Der Vergleich ist delikat, trotzdem passt er. Lernen Sie einen Teil des Missions-Support-Teams kennen.

Ein Jahr als Lernhelferin in Südostasien

Wie viele andere Abiturienten wollte ich nach der Schule gerne ein Jahr lang Pause machen. Erstmal die Welt kennenlernen, neue Leute treffen, Erfahrungen sammeln, aber auch mehr über Gott und mich lernen. Was eignet sich da besser als ein Kurzeinsatz?

Unterstützende Dienste in Singapur

Edgar und Sandra Düe leben in Singapur. Edgar arbeitet in der OMF-Zentrale im Bereich Finanzen und Administration. Sandra leitet das Sprach- und Kulturtraining für neue Mitarbeiter.

„Home School Week“ – eine Woche “echte Schule”

In OMF gibt es zwischen 500 und 600 schulpflichtige Kinder. OMF-Missionarin Anke berät und unterstützt Familien, die ihre Kinder per Fernschulmaterial selbst unterrichten. Außerdem hilft sie bei der Home School Week mit.

Mein Beitrag zu Mission: Familien unterstützen

Manche Missionare müssen wegen der Bildung ihre Kinder in ihre Heimat zurückkehren. Doch es gibt gute Alternativen. Eva-Maria Göttmann ist Leiterin der Modularen Schule in Thailand und verantwortlich für zwei Schülerwohnheime für Missionarskinder.

Projektmanagement und Mission

OMF-Projekte machen Gottes Liebe für Asiaten sichtbar. Durch Entwicklungshilfe, Bildung, Gesundheitsfürsorge, psychologische Beratung und Evangelisation wird die gute Nachricht von Jesus erlebbar. OMF Missionar Manfred Göttmann verwaltet diese Projekte.

Menschen fördern. Erst in Asien, jetzt in Deutschland

Warum sind Marco und Nadine Czygan von Ostasien nach Deutschland zurückgekehrt? Es hat mit dem roten Faden zu tun, den Gott in ihr Leben gelegt hat. Ihre Berufung ist unabhängig vom Einsatzort. Marco und Nadine Czygan erzählen.

Verwaltung: Hilfe mit Behörden wird mit dankbaren Blicken belohnt

OMF muss wie jeder andere Verein und Arbeitgeber staatliche Vorgaben erfüllen, Steuern bezahlen, Versicherungen abschließen, Spenden verbuchen, Missionare sozial absichern. Interview mit Gabi Gruhle, Verwaltungsleiterin von OMF Deutschland.

30 Jahre in Japan: Gottes Treue trägt durch

Wolfgang und Dorothea Langhans schauen zurück. 30 Jahre lang lebten und arbeiteten sie mit OMF in Japan. Ein Rückblick auf prägende Ereignisse und gelernte Lektionen.

Unter Deutschen in Thailand

Missionarskinder betreuen, damit ihre Eltern ihren Dienst tun können – ein super wertvoller Beitrag zur Mission! Pia und Luise erzählen aus Thailand.

Thailand: Zurück im Schülerheim

OMF Schülerheime in Chiang Mai in Thailand sind ein Zuhause für Missionarskinder. Eva-Maria und Manfred Göttmann wurden spontan wieder Hauseltern. 

6 Parallelen zwischen Essstäbchen und Mission

Mögen Sie asiatisches Essen? Können Sie mit Stäbchen essen? Man kann einige Vergleiche zwischen Essstäbchen und Weltmission ziehen. – Extra: Bestellen Sie Gratis Stäbchen bei OMF.

Das fliegende Klassenzimmer

Was in Deutschland verboten ist, ist im Ausland erlaubt: Hausunterricht. Wir haben uns für diese Option entschieden. Michaela unterstützte uns ein Jahr lang als Lernhelferin.

Ein Leben zwischen den Kulturen  

Was bedeutet es für die Entwicklung von Kindern, wenn Familien im Ausland leben? Lehrerin und Missionarin Eva Göttmann erklärt, was ein „TCK“ ist und welche Schuloptionen OMF-Missionaren zur Verfügung stehen.

Keine Schaltzentrale der Macht… (Editorial)

…ist unsere internationale OMF-Zentrale in Singapur. Sie ist sondern eher eine Dienstleistungszentrale. Diese Zentrale wollen wir Ihnen in diesem Heft vorstellen. Viele Leute mit den unterschiedlichsten Begabungen sind dort beschäftigt: als Arzt, Finanzmanager,

Was mich an meiner Aufgabe begeistert

Wir haben einige Mitarbeiter in der OMF-Zentrale in Singapur gefragt: Was ist deine Aufgabe? Was begeistert dich daran? Herausgekommen sind sehr persönliche, positive Statements.

Wenn Mitarbeiter schwer erkranken….

Medizinische Notfälle entwickeln sich manchmal rasend schnell und müssen umgehend behandelt werden. Im schlimmsten Fall kann die Erkrankung tödlich sein. Das dies nicht nur eine theoretische Möglichkeit ist, zeigt der folgende Beitrag.

OP: Im Einsatzland unmöglich

Eine unserer Mitarbeiterinnen musste vor wenigen Wochen aus medizinischen Gründen in Singapur behandelt werden. Sie gibt einen Einblick in die Hintergründe und in den Dienst des medizinischen Personals von OMF.

Finanzen – gar nicht langweilig!

Ja, ich arbeite gerne im Bereich Finanzen und finde es gar nicht langweilig. Es ist toll, ganz hautnah mitzuerleben, wie Gott wirkt und unsere missionarische Arbeit durch die finanzielle Versorgung erst möglich macht. Seit ich die ÜMG im Jahre 1990 kennengelernt habe, bin ich immer wieder beeindruckt, wie effektiv und professionell die gesamte Verwaltung arbeitet. [...]

Entlastung durch Mitarbeiter im Hintergrund

Als OMF möchten wir, dass sich unsere Leute auf ihre Kernaufgabe konzentrieren können. Deshalb entlasten wir sie gerne von Aufgaben, die zwar wichtig sind, die aber auch andere tun können. Dazu braucht es Mitarbeiter im Hintergrund.

Ein Kurzzeiteinsatz mit über 50 Jahren?

Einen Kurzzeiteinsatz kann man auch im fortgeschrittenen Alter machen. Lebenserfahrung ist in vielen Bereichen ein großer Vorteil. Anja und Manfred erzählen, wie Gott sie in Singapur gebrauchte.

Zwischen Computer und Mobiltelefon

Viele Kurzzeiter fragen Gott, ob er sie mit OMF nach Asien beruft. Dazu helfen sie u.a. als Lehrer für Missionarskinder, Krankenschwester im Slum, Gästehausmanager, Computerspezialist oder Englischlehrer.
Anke Malessa sucht für jeden Kurzzeiter den richtigen Platz.

Neue Aufgabe: Kurzzeit-Koordinator

Anke Malessa ist für das Serve Asia Programm auf den Philippinen verantwortlich. Sie sagt:
“Serve Asia macht mir Freude, weil ich vielen Menschen helfen kann, Mission zu erleben und weil die ÜMG-Teams oft durch die Kurzzeiter gesegnet werden. Ich arbeite gern mit Menschen.”

Kreuzungen auf dem Weg zur Berufung

Das Telefon klingelt. Am anderen Ende meldet sich Laura. Japan lässt sie seit einem Missionsbericht nicht mehr los.
Sie fragt nach Möglichkeiten in Japan und den Voraussetzungen für eine Mitarbeit. Bevor ich antworte, brauche ich noch etwas Hintergrundinformation.Und so kommen wir miteinander ins Gespräch…

Mission in der Warteschleife

Sandra und Edgar Düe (mit Sohn Bennet) arbeiten in der Hauptzentrale der OMF in Singapur im Bereich Finanzverwaltung.
Sandra berichtet über den Weg dorthin.

Kontakt

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Armin Messer, OMF DeutschlandOMF Administration mit Behörden