Mein Herz kann nicht schweigen, ich muss etwas tun!

Kann sich ein Missionar aus seiner Aufgabe „herausarbeiten“? Gibt es einen Zeitpunkt, an dem seine Arbeit abgeschlossen ist?

Das Ziel der ÜMG geht über das Bekennen des Glaubens hinaus. Durch unsere Arbeit sollen Multiplikations-Bewegungen entstehen. Gilt das auch für Christen in einem islamischen Land?

Das Ziel der ÜMG geht über das Bekennen des Glaubens hinaus. Durch unsere Arbeit sollen Multiplikations-Bewegungen entstehen. Gilt das auch für Christen in einem islamischen Land?

Ist die Arbeit unter einer Volksgruppe abgeschlossen, wenn ein Großteil der Menschen dieser Gruppe getauft ist? Jesus beauftragte seine Nachfolger unmissverständlich: „Lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.“ (Matthäus 28)

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Dazu gehört auch der Auftrag, die Gute Nachricht von ihm unter allen Völkern bekannt zu machen! Deswegen ist der Auftrag ausländischer Mitarbeiter erst erfüllt, wenn einheimische Gemeinden selber beginnen, missionarisch aktiv zu werden.

Für Christen, die als Minderheit unter Muslimen leben, ist dies eine große Herausforderung. Ihnen drohen Diskriminierung, möglicherweise gewalttätige Gegenreaktionen oder gar Gefängnis, dazu auch Entmutigung. Oft müssen sie auch ihre Vorbehalte gegenüber Muslimen überwinden, ganz ähnlich denen, die auch manche Christen in Deutschland haben.

Doch Gott bewegt die Herzen seiner Nachfolger. Wir erleben immer häufiger in unserer Arbeit unter Studenten aus traditionell christlichen Volksgruppen, dass sie beginnen, Jesu Auftrag ernst zu nehmen. Dabei sind sie nicht von Rechthaberei erfüllt, sondern von seiner Liebe.

Weil in ihren Gemeinden der missionarische Auftrag oft ignoriert wird, müssen wir oft  die Grundlagen für ein biblisches Verständnis von Mission legen. Außerdem brauchen sie praktische Anleitung. Dazu geben begabte einheimische Mitarbeiter hilfreiche Ratschläge aus ihrer Erfahrung.

Ermutigt hat uns kürzlich die Email einer Studentin: „Die Verpflichtung [des Missionsauftrages] ist ein Privileg. Ihm zu folgen ist zwar nicht einfach, manchmal habe ich Sorgen und Furcht. Aber mein Herz kann das einfach nicht mehr ignorieren. Ich muss etwas tun. Ich muss die Gute Nachricht weitersagen…“.

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