„Klopfet an, so wird euch aufgetan.“

Ist es nicht verrückt? Ein Muslim möchte mehr über Isa Al Masih erfahren, doch zwei Pastoren winken ab. „Keine Zeit!“, sagen sie.

Wollten sich die Pastoren selber schützen? In manchen islamischen Ländern gibt es „Suchende“, die sich zum Schein mit Glaubensfragen an Gemeinden wenden. Gibt man dort zu offen, kann die Falle „Konvertierung“ zuschnappen.

Harun hatte echte Fragen. Lesen Sie seine Geschichte.

A man waits to board a flight at Pekanbaru airport. MuslimHarun wuchs in einer muslimischen Familie auf. Er lebt in einer Kleinstadt, in der die Mehrzahl der Bewohner Muslime sind.

Eines Tages schaltete er den Fernseher an. Dort lief gerade ein TV-Gottesdienst. Die Botschaft des Pastors berührte sein Herz so sehr, dass er sich an die angegebene Adresse wandte. Er bat darum, mit einem Pastor in Verbindung zu kommen.

Ein einheimischer Christ nahm Kontakt zu ihm auf. Er versuchte, ein Treffen in einer christlichen Gemeinde zu vermitteln. Doch zwei Pastoren lehnten ab. Sie hätten keine Zeit, sagten sie, trotz Haruns ausdrücklichen Wunsches, Jesus nachfolgen zu wollen.

Daraufhin bot der einheimische Mitarbeiter an, sich selber mit Harun zu treffen, um ihm die Schritte in die Nachfolge Jesu zu erklären. Diesmal hatte Harun Bedenken.

Er wollte doch mit einem „richtigen“ Pastor sprechen. Doch das Vertrauen wuchs, und schon nach wenigen Treffen liess sich Harun in einem öffentlichen Schwimmbad, umringt von ahnungslosen muslimischen Badegästen, von dem mutigen Christen taufen.

Wie könnte Harun nun geistliche Nahrung erhalten? Er wohnt als lediger junger Mann immer noch bei Art 1 Ein fragender Muslimseinen Eltern, die nichts von seiner Jesusnachfolge ahnen.

Sein Handy leistet ihm gute Dienste. Über ein Bibelprogramm liest er die Heilige Schrift und ein christlicher Mitarbeiter ermutigt ihn durch Textnachrichten.

Doch wie kann Harun seine eigene Familie für den neuen Glauben gewinnen? Soll er weiterhin  Jesus heimlich nachfolgen? Soll er darauf warten, dass seine Eltern in ihm Veränderungen wahrnehmen und nachfragen? Oder soll er Jesus offen bekennen und dadurch riskieren, von seiner Familie verstossen zu werden?

Jesus hat seine Türe für Harun geöffnet. Möge er nun auch Türen zum Zeugnis für ihn öffnen.

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