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Hundert Punkte wären schon genug…

Kerstin Richter lernt eine Frau kennen, die den Buddhismus liebt und lebt. Sie nimmt ihre Religion ernst und möchte anderen Menschen eine Hilfe sein. Ihr Einsatz ist vorbildlich und ihr Beispiel spornt an. Doch was ist das Ziel ihres Glaubens, und was bedeutet ihr „der Himmel“?

Frau Lin ist eine Frau voller Ideale. Als Grundschullehrerin sieht sie den Druck und die Not, unter der viele ihrer Schüler leiden. Eine Bekannte rät ihr:
„Rezitiere die buddhistischen Schriften! Das wird den Kindern helfen!“
Einige Zeit lang macht sie das zuhause, aber kommt dann zu dem Schluss, dass das nicht genug ist.

Sie wagt den nächsten Schritt und tritt in ein Kloster ein. Aber es dauert nicht lange, bis sie dem Kloster wieder den Rücken zukehrt. Allzu menschlich geht es dort zu und ihre Ideale werden enttäuscht. Sie will doch einen reinen Buddhismus leben! Fortan wird für sie das Unterrichten der buddhistischen Schriften in ihrer Wohnung zum Lebensinhalt.

Longshan Temple, people praying, reading and offering incense. Taiwan

Als ich ihre Geschichte höre, werde ich neugierig und besuche ein buddhistisches Kloster. Eine sympathische Nonne beschreibt mir den Buddhismus als eine sehr edle Religion, in der es vor allem darum geht, anderen zu helfen und diese Welt zu einer besseren zu machen. Durch das Meditieren in den buddhistischen Schriften komme der Mensch in ein inneres Gleichgewicht, das durch alle Schwierigkeiten und Nöte trage.

„Das klingt gut“, denke ich und frage mich, warum nach 2600 Jahren Buddhismus die Welt noch nicht besser geworden ist. Dann überrascht mich die Nonne:
„Ihr Christen habt einen Himmel, nun, wir haben auch einen!“ Dorthin kann man gelangen, wenn man durch gute Taten und fleißiges Lesen der Schriften „100 Punkte“ erreicht hat.

„Werden Sie das schaffen?“, frage ich. Sie lacht.
„Natürlich nicht.“ Was für eine absurde Frage!

Mein Fazit: da halte ich mich doch lieber an den Schöpfergott, der mich so sehr liebt, dass er mir durch Jesus den Weg in den Himmel geöffnet hat.

Kerstin Richter, Taiwan

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