Hoffnung im Slum in Manila

James’ Zukunftsaussichten im Slum sahen trostlos aus, bis Jesus ihm begegnete. Und zwar in Gestalt der Organisation Bukang Liwayway. Helga Rosemann berichtet von den Philippinen.

Alltag im Slum

James wohnt seit seiner Geburt in einem riesigen Slum in Manila. Dort leben die Ärmsten der Armen auf engstem Raum.

Privatsphäre gibt es kaum. Schmale Wege führen wie durch ein Labyrinth ins Zentrum des Slums. Überall sieht man Ungeziefer und Müll.

Einmal am Tag wird die Wassertonne vor dem Haus durch einen langen „Gartenschlauch“ gefüllt. Dutzende von Familien teilen sich einen offiziellen Stromanschluss, der durch provisorische Leitungen aufgeteilt wird. Die meisten Erwachsenen sind arbeitslos, viele Kinder brechen die Schule ab.

Hoffnung im Slum

Children gather together outside the Dawn for the Poor building in Welfareville, Manila.

James hatte Glück. Durch ein Stipendium der Hilfsorganisation Bukang Liwayway konnte er die High-School abschließen und jetzt ein Studium anfangen.

Bukang Liwayway heißt auf Deutsch: Morgenröte. Die Organisation wurde vor 20 Jahren durch OMF-Missionare gegründet, ist aber inzwischen ganz unter philippinischer Leitung.

Bukang Liwayway hilft den Armen in den Slums ganzheitlich. Sie vermittelt Stipendien zur Schulausbildung, startet Projekte zur Verbesserung des Lebensunterhalts und Unterstützt den Aufbau von Hausgemeinden.

Glaube im Slum

Durch Bukang Liwayway lernte James Jesus kennen und schloss sich einer Gemeinde an. Sein vom Aberglauben durchsetzter Katholizismus verwandelte sich in einen lebendigen Glauben an Jesus.

Inzwischen kümmert sich James selber um Jugendliche in den Slums. Er gründete eine Gruppe für Skateboard-Fans. Mit ihnen teilt er nicht nur den Sport, sondern auch Gottes Wort.

Mitarbeiter fürs Slum

Bukang Liwayway freut sich über Hilfe von Missionaren! Mitarbeiten kann man z.B. in:

  • Logistik und Marketing;
  • Entwicklung neuer Projekte zum Verdienen des Lebensunterhaltes;
  • Arbeit mit Kindern und Jugendlichen;
  • Medizinische Hilfe, z.B. bei Tuberkulose-Kranken und Gesundheitsvorsorge.

Wenn dir beim Lesen das Herz höher schlägt, dann setz dich mit uns in Verbindung!

Ruft Gott dich zum Dienst an den Ärmsten der Armen?

Helga Rosemann war 20 Jahre lang im Gemeindeaufbau tätig. Seit 2010 unterstützt sie in Zusammenarbeit mit OMF die Arbeit von Bukang Liwayway.

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Familie Malessa auf den Philippinen