Gebet braucht Ritual und Struktur

Haben Sie ein Gebetsritual? Eine Struktur fürs Gebet? Marion Düe, Familienfrau und berufstätig, strukturiert kurze und längere Gebetszeiten. Vielleicht ist ein Gebets-Tipp für Sie dabei?

Bereits vor dem Frühstück hält sie ihre erste kurze Gebetszeit. Zusammen mit ihrer 15-jährigen Tochter zündet sie eine Kerze an. Die Losung wird gelesen, dann beten Mutter und Tochter für das Anliegen des Tages aus dem OMF-Beterkalender. Das ganze dauert nur drei bis vier Minuten, dann gibt es Frühstück. Das Gebetsritual hat geholfen.

Marions Schwager arbeitet mit seiner Familie mit OMF in Singapur. Klar, dass sie über deren Leben auf dem Laufenden ist und regelmäßig für sie betet.

Lasst uns alle Lasten, wie zahlreich und schwer sie auch sind, auf unseren allmächtigen, allweisen, liebenden Vater werfen! Sie sind für ihn nur Federn. Hudson Taylor.

Alle zwei Monate besucht Marion einen OMF-Gebetskreis.
Dort trifft man sich für einen halben Tag, denn gemeinsam betet es sich besser. Die Stunden sind mit Informationen und Gebetsanliegen gefüllt. Gebet kann auch anstrengend sein, aber sie genießt die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten. Marion war schon Teil der Gebetsrunde, als ihre Kinder noch klein waren. Damals spielten sie einfach im Nebenzimmer. Auch wenn es mal etwas lauter wurde, störte sich niemand daran.

Drei Dinge sind Marion wichtig. Kleine Gebetsrituale helfen ihr, sich auf die Zeit mit Gott einzustimmen. Gebet mit anderen hat besondere Kraft. Wir sind jedes Mal ermutigt, wenn Missionare von Gebetserhörungen berichten.

„Wenn ich bete, hört Gott mir zu und antwortet. Ich trage den Dienst von Missionaren mit. Dadurch wird sich etwas bewegen, weltweit. Aber ich bin dadurch auch bei Jesus, ganz nah an seinem Herzen. Das macht die Sache doppelt schön.“

Kerstin Richter

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