Das fliegende Klassenzimmer

Was in Deutschland verboten ist, ist im Ausland erlaubt: Hausunterricht. Wir haben uns für diese Option entschieden. Michaela unterstützte uns ein Jahr lang als Lernhelferin. Sie begleitete unsere neun- und siebenjährigen Kinder beim Durcharbeiten ihrer Lektionen.

Eva im Haus BenajaWir benutzen Material der deutschen Fernschule, aber auch aus dem amerikanischen und englischen Bereich. Der Schultag begann damit, dass wir morgens einige Anbetungslieder sangen und in der Bibel lasen. Anschließend gingen die Kinder zum Unterricht in ihr „Klassenzimmer“. Pausen, Spiel und Sport gab’s natürlich auch!

Michaela unterrichtete aber nicht nur, sie war auch Mitschülerin und ältere Schwester. So bereicherte sie das soziale Umfeld unserer Kinder. Sie lebte biblische Werte wie Vergebung und Hilfsbereitschaft vor, die sonst nicht in der örtlichen Kultur vorkommen.

TCKs in Asien rennen auf einem SpielplatzAuch für Michaela gab es manches zu lernen. Sprache und Kultur sind anders als in Deutschland. Doch bald hatte sie Freundschaften geknüpft und zog in eine eigene Wohnung. Gastfreundschaft wird bei uns großgeschrieben. Fast täglich erkundigten sich ihre Freundinnen nach ihr. Gemeinsame Ausflüge und Unternehmungen gaben Michaela einen tieferen Einblick in das Leben und in die Nöte der Menschen. Eine Freundin erzählte ihr von schlimmen Träumen. Michaela erzählte ihr von Jesus und bot ihr an, für sie zu beten.

Lernhelfer/innen können Missionarsfamilien entlasten und bereichern. Sie erleben Mission und Missionare hautnah mit, lernen eine andere Kultur kennen und entdecken Gottes Berufung für ihr Leben .

Wenn du Kinder magst, ihnen gerne hilfst, geduldig erklären kannst und dich von Gott herausfordern lassen möchtest, dann komm als Lernhelfer/in nach Asien!

Eine Familie in Südostasien

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