Thailändische Christen lernen die Kunst der Evangelisation

Wir sind unterwegs in einem kleinen Bergdorf in Nordthailand. Hier gibt es bis jetzt keinen einzigen Christen. Ein thailändischer Pastor, sein Bruder und ich gehen durch die schlammigen Straßen und halten Ausschau nach Leuten, mit denen wir über das Evangelium reden können.

Vor einem Nudelladen kommen wir mit einem Mann ins Gespräch. Mein Freund, der Pastor, erzählt mit Hilfe einiger Bilder das Gleichnis vom Verlorenen Sohn.

20 Minuten vergehen und der Mann will immer mehr hören. Deswegen gebe ich ihm eine Zusammenfassung der Bibel von der Schöpfung bis zur Auferstehung. Der Bruder des Pastors beobachtet aufmerksam, wie und was wir reden. Er soll später einmal selbständig solche Gespräche führen können und lernt jetzt durchs Zuhören.

A man smiles for the camera inbetween his job of separating cables at a recycling plant in Bangkok.Der Mann vor dem Laden zeigt viel Interesse und stellt gute Fragen. Offensichtlich hat unser Herr sein Herz schon seit langem vorbereitet! „Möchtest du Christ werden?“ Mit einem „Ja!“ lädt er uns in seine einfache Hütte, wo wir für ihn beten und erleben dürfen, wie Jesus in sein Leben tritt.

Diese Geschichte zeigt das Ziel von OMF in Nordthailand. Dort gibt es schon mehr Gemeinden als im Süden. Deswegen konzentriert sich OMF darauf, einheimische Christen durch praktische Anleitung zu mobilisieren.

Wir beten darum, dass sie als Missionare in die 5000 ’tambons’ oder Distrikte gehen, in denen das Evangelium noch nicht bekannt ist, und dort Gemeinden gründen.

Nach einem Bericht von Jesse Kroll (USA), Regionalleiter in Nordthailand

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Strand in Thailand