Elternzeit in Ostasien

„Was ist, wenn dem Kleinen etwas passiert?“ Diese Frage wurde vor ihrer Elternzeit mit OMF auf den Philippinen oft gestellt. Ihr Sohn Josia erzählt, wie es seinen Eltern erging…

„Seid ihr euch sicher? Was ist, wenn etwas passiert? Geht das mit dem Kleinen denn?“ Mit diesen Fragen wurden meine Eltern konfrontiert, als sie von ihren Plänen berichteten. Dank mir hatten sie Elternzeit. Diese Zeit wollten sie für einen zweimonatigen Kurzzeiteinsatz mit OMF auf den Philippinen nutzen.

Gast bei Tobias und Verena

Meine Mama Mareike (25) und mein Papa Dominik (30) ließen sich nicht beirren. So kamen wir im April dieses Jahres auf die Insel Samar. Wir begleiteten die Missionare Tobias und Verena Krick bei ihrer Arbeit. Ach so, ich bin übrigens Josia. Während unseres Einsatzes war ich schon sieben Monate alt.

Das Wetter war viel wärmer als hier in Deutschland. Das hat mir am Anfang etwas zu schaffen gemacht. Aber alle waren sehr nett und haben mir frische Luft zugefächert. Die Leute wollten mich dauernd auf dem Arm halten. Für sie war ich etwas Besonderes. Ich habe es genossen, herumgetragen zu werden!

Was ist wirklich wichtig?

Wir gingen mit zu den Bibelstunden. Mama und Papa lernten auch die Sprache ein wenig. Die Menschen leben in viel einfacheren Verhältnissen als wir in Deutschland. Trotzdem wirken sie glücklicher und weniger zurückgezogen. Das ließ meine Eltern über die eigene Situation zu Hause nachdenken. „Auf was kommt es eigentlich an?“, überlegten sie.

Es war spannend zu erleben, wie Gott auf der anderen Seite der Welt wirkt. Einmal war ich krank und hatte mein erstes richtiges Fieber. Mama machte sich große Sorgen. Aber wir erlebten, dass Gott für uns sorgt.

Mama und Papa machten in diesen zwei Monaten die Erfahrung, dass ihre Beziehung zu Gott immens wichtig ist. Sie sagen, ihre eigene Stärken seien wertlos, wenn die Beziehung zu ihm nicht wirklich lebendig ist.”

Josias Eltern, Mareike und Dominik Koberstein, nutzten die Elternzeit für den Kurzzeit-Einsatz. Sie wollten herausfinden, wie es als Familie in der Mission ist.

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