Ein Traum und trotzdem kein Durchbruch

Sind Träume nur Schäume? In unserer analytischen Gesellschaft sind wir versucht, nächtlichen Bildern nur wenig Bedeutung beizumessen.

In vielen asiatischen Ländern ist das anders. Dort eröffnen Träume den Weg zu unsichtbaren Welten. Viele Asiaten sind sehr sensibel für solche Offenbarungen. Jesus nimmt das ernst. Er begegnet vielen Muslimen und Buddhisten auf diese Art und Weise. Zum Beispiel Frau Phat.

Wir lernten Frau Phat kennen, als wir unser Oasis-Zentrum in Bangkok, Thailand, eröffneten. Sie war Buddhistin und hatte noch nie von Jesus oder der Bibel gehört. Von Anfang an besuchte sie die Mutter-Kind-Gruppe und eine evangelistische Kleingruppe. Im Laufe der Zeit hatte Frau Phat einen Überblick über Gottes Heilsplan erhalten, von der Schöpfung bis hin zur Geburt Jesu.

An Ostern sprachen wir über Jesu Tod am Kreuz und seine Auferstehung. Wir beschrieben die Hoffnung, die Christen in Jesus haben. Frau Phat war tief betroffen von den Geschichten über Jesu Tod. Sein Leiden und die durchbohrten Hände berührten sie sichtlich.

Older women pray by candles at Long-shan temple BuddhismusKurz Zeit später hatte sie einen Traum. Ein sehr helles Licht erfüllte ihr Zimmer. Sie bekam Angst und rief den Namen Jesu an. Da-rauf erfüllte sie plötzlich ein tiefer Frieden. Sie war gewiss, dass Jesus sie in dieser Nacht persönlich besucht hatte. Wie wunderbar!

Trotzdem fiel es ihr schwer, sich zu Jesus Christus zu bekennen. Unsere Teamkollegin fragte sie, welche Hindernisse sie zurück hielten? Frau Phat antwortete sehr ehrlich. Sie komme aus einer sehr traditionellen buddhistischen Familie. Entschiede sie sich klar für Jesus, würden ihre Familienangehörigen großen Druck auf sie ausüben.

Dies ist eine große Herausforderung in Thailand. Der traditionelle Buddhismus ist so stark in der Kultur verwurzelt, dass es sehr schwer ist, daraus auszubrechen. Bekehrt sich ein Thai, verliert er sein Gesicht vor der ganzen Verwandtschaft und setzt sich breitem Widerstand aus.

Beten Sie für Frau Phat und andere, denen es ebenso geht. Mögen Sie den Mut bekommen, zu dem zu stehen, was sie wirklich erlebt haben und glauben.

Peter und Esther Mattes

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