Bei Jesus ist der ganze Mensch im Blick

Medizinische Projekte gehören ebenso wie die Verbreitung der frohen Botschaft zu den Aufgaben von OMF, als Zeichen der Fürsorge für den ganzen Menschen.

Für Jesus selbst war dies kein Entweder-Oder. Gerade weil er dafür rang, dass die Menschen ihr Verhältnis zum Vater im Himmel in Ordnung bringen, erbarmte er sich der Menschen ganzheitlich. Er predigte nicht nur vom Reich Gottes, sondern heilte auch Kranke und befreite Menschen von dämonischen Bindungen. 

Beispiele aus der OMF-Geschichte

Unser Gründer, James Hudson Taylor, wuchs in der Apotheke seines Vaters auf und absolvierte später ein Medizinstudium, um sich auf seinen Dienst in China vorzubereiten. Dort entdeckte er, dass die körperliche Behandlung von Menschen auch eine Möglichkeit ist, von Jesus, dem Heiler der Seelen, zu erzählen.  

Als Hudson Taylor 1866 mit den ersten Mitarbeitern der neu gegründeten China Inland Mission (CIM) mit der Lammermuir in See stach, hatten sie Medikamente und Ausrüstung dabei, um ein Krankenhaus und eine Krankenstation einzurichten.  

1913 wurde die Kanadierin Jessie McDonald die erste Ärztin der CIM. Sie schloss sich dem langjährigen Missionsarzt Whitfield Guinness im Krankenhaus von Keifeng an und arbeitete dort 26 Jahre lang. Das CIM-Krankenhaus war die einzige medizinische Einrichtung in der Region,. Die Patienten mussten weite Wege auf sich nehmen, um behandelt zu werden. McDonald legte großen Wert darauf, alle Patienten gleich zu behandeln, auch die feindlichen japanischen Soldaten, die 1939 beim Einmarsch in die Stadt verwundet worden waren.  

1956 wurde in Zentralthailand das Manorom Hospital eröffnet, die erste medizinische Einrichtung in der Region. Das Krankenhaus entwickelte eine besondere Kompetenz in der Behandlung von Lepra. Durch die Arbeit hörten die Leprakranken auch von Jesus, und bald entstand daraus die erste Gemeinde in Zentralthailand.  

Mercy Medical Center, Phnom Penh, Kambodscha
Ein Kranker wird von einem Freund zum Mercy Medical Center in Phnom Penh, Kambodscha, getragen, wo Patienten ganzheitlich behandelt werden.

Diese Beispiele lassen sich bis heute fortsetzen. Heute setzen sich deutsche Mitarbeitende unter anderem in Kambodscha im medizinischen Bereich ein.

Gott sei Dank für das Zeugnis der medizinischen Mission in Vergangenheit und Gegenwart!  

Armin Messer, Missionsleiter

 

Diesen Beitrag teilen

Fragen? Schick uns eine E-Mail.

Um dir besser helfen zu können, fülle bitte alle erforderlichen Felder aus.
Deine Anfrage wird dann an das zuständige OMF-Team weitergeleitet.

Kontaktformular (#7)

Indem du auf "Absenden" klickst, erklärst du dich damit einverstanden, dass wir deine Daten in Übereinstimmung mit unserer Datenschutzerklärung verarbeiten dürfen.

Sie befinden sich auf der Website der OMF Deutschland.
Wir verfügen über ein Netz von Zentren in der ganzen Welt.
Wenn Ihr Land/Region nicht aufgeführt ist, wählen Sie bitte unsere Internationale Website.