Corona: Wer kümmert sich um Ostasiens Behinderte?

In Myanmar erhalten Menschen mit Behinderungen kaum gesellschaftliche Unterstützung. Sie werden oft als Belastung für ihre Familien angesehen und haben nur eingeschränkten Zugang zu bezahlter Arbeit. Ein kleines Unternehmen möchte ihnen ihre Würde zurückgeben.

Das Sozialunternehmen „Pann Nann Ein“ (PNE) schafft Behinderten durch die Herstellung hochwertiger handgefertigter Produkte eine stabile Existenzgrundlage. Gegenwärtig sind 25-30 Erwachsene bei PNE beschäftigt. Eine Mitarbeiterin berichtet:

„Noch bevor die ersten Covid-19 Fälle in Myanmar bekannt wurden, hatten wir ein wichtiges Gespräch mit unseren behinderten Angestellten. Wir versicherten ihnen, das niemand seine Arbeit verlieren wird, auch wenn wir im Moment nicht wissen, wer jetzt ihre schönen handwerklichen Produkte kaufen würde. Nach unseren System wird für jedes hergestellte Produkt ein fester Betrag bezahlt, unabhängig davon, ob es später verkauft wird oder nicht.

Eine Frau in der Runde, Frau San, begann zu weinen: „Vielen Dank, dass Sie nicht schließen! Ich habe die letzten Nächte kein Auge zugetan, wusste nicht mehr weiter!“ Die Vierzigjährige ist die einzige Verdienerin in ihrer Familie. Fällt ihr Einkommen aus, hat die Familie nichts zu essen, kein Haus über dem Kopf, keine Medikamente. Fast hätte sie sich verehrend vor der Leiterin niedergekniet.

Ich hätte beinahe mitgeweint. Für jeden steht so viel auf dem Spiel. Wir erinnerten die Mitarbeiter daran, dass wir auch in dieser Situation Hilfe von Jesus erhoffen.“

Beten Sie mit für die Mitarbeiter von PNE und um gute Wege, Kunden für die schönen Produkte zu finden?

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Tricicle Motorrad auf den Philippinen