Corona und die Auswirkungen auf die Arbeit von OMF

Die Corona-Krise zeigt, wie wenig wir Menschen unser Leben trotz moderner Technik unter Kontrolle haben. Ein winziges Virus bringt das Leben weltweit fast zum Stillstand. Doch gerade in Krisenzeiten gilt Jesu Versprechen, mit uns zu sein.

Jesus sagt: „Und siehe, ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende. “ (Matthäus 28,20) Dies gilt besonders, wenn wir uns dafür einsetzen, dass Menschen zu Jüngern Jesu werden. Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Gegenwart Jesu in diesen Tagen besonders erleben und er Gelegenheiten schenkt, anderen seine Liebe weiterzugeben.

Wie ist die Corona-Situation in Ostasien?

Soweit wir wissen (Stand: 30.3.), ist bisher keiner unserer deutschen Mitarbeiter infiziert. Dafür sind wir dankbar, denn in manchen Ländern ist das Vertrauen in das Gesundheitssystem nicht sehr hoch. Unser Gebet um Schutz gilt neben unseren Missionaren vor allem der Bevölkerung.

Leerer Supermarkt in Japan

Zwischenzeitlich auch in Japan ausverkauft, jetzt aber wieder erhältlich, wenn auch rationiert: Toilettenpapier und Papiertaschentücher.

Die Situation ist allerdings von Land zu Land unterschiedlich. Manche Länder haben früh effektive Maßnahmen ergriffen, die sich ausgezahlt haben.

In anderen Ländern steht die Krise noch bevor. Vorsichtsmaßnahmen, wie sie bei uns umgesetzt werden, können wir uns in diesen Ländern kaum vorstellen. Wie sollten „social distancing“ und Treffen in Gruppen von maximal zwei bis drei Personen in Städten wie Phnom Penh, Bangkok oder Manila, aber auch in den Dörfern umgesetzt werden?!

Vom gesundheitlichen Risiko abgesehen liegen in Ostasien auch der Tourismus und die Wirtschaft am Boden. Wir können nur um das Erbarmen Gottes beten!

Welchen Einfluss hat das Corona-Virus auf die Arbeit von OMF?

Ein internationales Krisenteam aus OMF-Leitern und dem Vertrauensarzt beobachtet die Entwicklung der Situation sehr genau und versendet regelmäßige Updates an alle Missionare.

Auch OMF Deutschland hat ein Krisenteam gebildet. Bisher mussten zwei Singles und eine Familie nach Deutschland zurückkehren, weil die medizinische Versorgung im Ernstfall nicht gegeben wäre.

Wir haben unseren Mitarbeitenden freigestellt, aus medizinischen oder anderen Gründen nach Hause zurückzukehren und unterstützen sie dabei. Allerdings bieten Krisenzeiten oft besondere Gelegenheiten, den Menschen zu dienen und Verbundenheit und Solidarität zu zeigen. Aus diesem Grund haben die meisten Missionare beschlossen, ihren Dienst vor Ort fortzusetzen.

Ganz gleich, wo sie sich befinden, die Mitarbeiter von OMF suchen weiterhin nach Wegen, Ostasiaten praktisch Gottes Liebe zu zeigen, die gute Nachricht von Jesus weiterzugeben und die örtlichen Gemeinden und Gläubigen in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen.

Einige Kurzzeiter mussten ihren Einsatz vorzeitig abbrechen oder konnten ihn nicht antreten. Das ist enttäuschend für sie. Wir beten, dass Gott diese Erfahrung trotzdem zum Guten für sie gebraucht.

Traurig sind wir, dass viele Veranstaltungen abgesagt werden mussten, unter anderem der Studientag Ostasien am 25. April. Allerdings finden nun einige der geplanten Workshops als Webinar statt (Infos: studientag.omf.de).

In der Missionszentrale in Mücke arbeiten die meisten Mitarbeiter im Home Office. Trotzdem erreichen Sie das OMF Büro werktags von 9:30 bis 13:30 Uhr telefonisch und jederzeit per Email.

Wir danken Ihnen für Ihr Gebet und alle Unterstützung in diesen Zeiten. Seien Sie behütet.

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Corona in Ostasien