Christstollen in Japan

Wenn man Menschen von Jesus erzählen will, sollte man sich nicht in eine Kirche setzen und auf Leute warten. Es ist sinnvoller, Dinge anzubieten, die sie interessieren. In Japan sind dies Kochkurse. Es ist erstaunlich, wie schnell sich diese Angebote herumsprechen.

An Weihnachten bringt meine Frau Renate vielen Japanern bei, wie man Weihnachtsstollen backt. Dies hat sie an allen Orten, in denen wir in Japan lebten, getan? Warum? Weil diese Tradition mit Weihnachten verbunden ist und eine Gelegenheit bietet, über den Sinn des Festes zu reden.

Christstollen in JapanAls wir in noch östlich von Tokio lebten, hatte sich herumgesprochen, dass Renate Leuten die Zubereitung dieses besonderen Weihnachtsschmaus beibringt. Nach einer Weile wurde sie in die nördliche Nachbarstadt eingeladen, später in die südliche Nachbarstadt. Die Backkurse fanden immer in einem öffentlichen Gemeindezentrum statt.

In Japan sind diese Einrichtungen wie Bürgerhäuser streng säkular, dort darf man keine religiösen Aktivitäten durchführen. Aber man darf natürlich Kuchen backen und über Traditionen plaudern.

Für diese Anlässe stellte ich ein 12-seitiges Büchlein zusammen. Es enthielt die Weihnachtsgeschichte aus Lukas und Matthäus, Gedanken zu Weihnachten und Weihnachtslieder. Während der Stollen im Ofen war, fragten die Damen: “Könnten wir in der Zwischenzeit die Weihnachtsgeschichte durchlesen?“ Nun, warum nicht? Die Leute hörten zu und stellten viele Fragen.

Peter & Renate Yonge, OMF JapanWie Sie sehen, bietet die Weihnachtszeit viele Gelegenheiten, von Jesus zu reden, auch in Japan.

Peter Yonge, OMF-Missionar in Japan

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