Offene Türen: Fachkräfte herzlich willkommen!

Fachkräfte herzlich willkommen!

Bestimmt haben Sie schon einmal davon gehört, dass in manchen Ländern Ostasiens keine Missionare, sondern nur Fachkräfte willkommen sind. Was steckt dahinter?

Einige ostasiatische Länder stellen keine Visa für Menschen aus, die eine Missionstätigkeit ausüben möchten. Dies kann politische, ideologische oder religiöse Gründe haben. Viele dieser Länder freuen sich jedoch über Fachkräfte.

Was ist eine Fachkraft?

Fachkräfte sind Menschen mit einer besonderen beruflichen Qualifikation, die dem Land, in dem sie leben, zugute kommt. Sie sind herzlich willkommen, auch wenn sie Christen sind.

Die Arbeit von christlichen Fachkräften ist nie vorgeschoben, um „eigentliche“ Missionsarbeit machen zu können. Als Christen im Beruf wollen und sollen sie den Menschen in ihrer Wahlheimat dienen und Gott Ehre bringen.

Chancen für christliche Fachkräfte

Fachkraft im Gespräch

Fachkräfte pflegen Beziehungen im Beruf und in der Freizeit.

Fachkräfte müssen nicht verheimlichen, dass sie Christen sind. Offen evangelisieren dürfen sie nicht. Sie sind herausgefordert, ihr Christsein im Alltag so zu leben, dass Gottes Wesen in ihnen sichtbar wird. Sie schließen Freundschaften und beantworten Fragen über ihren Glauben. Wenn es im Alltag oder in der Kultur Anknüpfungspunkte für Glaubensgespräche gibt, nutzen sie diese Gelegenheiten. Dazu braucht es Weisheit und das richtige Maß zwischen Mut und Vorsicht.

Fachkräfte sind genauso abhängig von Gottes Wirken und der Führung des Heiligen Geistes wie die, die öffentlich predigen und die Gute Nachricht in aller Freiheit verkündigen können.

1,6 Milliarden gute Gründe

Mancher fragt sich vielleicht: gibt es nicht genügend Einsatzmöglichkeiten in „offenen“ Ländern, dass OMF Fachkräfte in solche Länder sendet? Klar, die Arbeit nimmt nie ein Ende, und überall könnten wir mehr Mitarbeiter gebrauchen.

Aber: 83% aller Ostasiaten leben in Ländern, die kein religiöses Visum ausstellen. Das sind rund 1,6 Milliarden Menschen, von denen nur sehr wenige überhaupt einen Christen kennen. Diese Menschen sind von Gott geliebt. Es ist uns wichtig, für sie zu beten und ihnen Gutes zu tun.

Deshalb helfen wir qualifizierten Lehrern, Ärzten, Ingenieuren, Geschäftsleuten, Sozialarbeitern, Agrarfachwirten und anderen, ihren Platz zu finden.

Können nur „Superchristen“ als Fachkraft arbeiten? Nein, sondern alle, die sich von Gott an einen solchen Ort gerufen wissen! Doch sie brauchen geistliche Unterstützung. Auch wenn sie durch die besondere Situation in ihrem Einsatzland ihre Erlebnisse oft nur vage beschreiben können, sind ihre Gebetspartner und Gemeinden aufgerufen, sie im Gebet zu begleiten.

Alles über einen Einsatz als Fachkraft

Neue Mitarbeiter: Ehepaar Tenzler

Zehn Kandidaten machen sich im Herbst 2020 mit OMF als Missionare auf den Weg nach Ostasien. Ehepaar Tenzler bereitet sich auf Japan vor.

Corona und die Auswirkungen auf die Arbeit von OMF

Die Corona-Krise zeigt, wie wenig wir Menschen unser Leben trotz moderner Technik unter Kontrolle haben. Ein winziges Virus bringt das Leben weltweit fast zum Stillstand. Doch gerade in Krisenzeiten gilt Jesu Versprechen, mit uns zu sein.

Beten im Angesicht der Corona-Krise (COVID-19)

Wie können Christen auf Corona reagieren? Natürlich als Erstes durch Gebet. OMF stellt Ihnen vier Anliegen vor, die den Blick zuerst auf Gott richten, nicht auf die Krise.

Bio-Landwirtschaft, eine Brücke zu Jesus

Gibt es Wege, um Menschen praktisch zu helfen, Umwelt und Gesundheit zu schützen, Beziehungen aufzubauen und Glauben vorzuleben?

Helen – Durch eine Fachkraft zur Lebenswende

„Erstmals mit einem Ausländer sprechen, erstmals Weihnachten feiern, erstmals einen Tagesausflug in eine andere Stadt.“ Helen fasste nach ihrem Abi zusammen, warum sie so gerne zum Englisch Corner kam.

Christliche Studentenarbeit in einem ungewöhnlichen Land

Auch in Ländern, in denen Mission offiziell nicht erlaubt ist, können sich erstaunlich offene Einsatzmöglichkeiten ergeben. Zum Beispiel in einer lokalen christlichen Studentenorganisation.

Als Theologe in so einem Land?!

Ich arbeite als Theologe in einem Land, in dem missionarische Aktivitäten untersagt sind. Da Christen hier jedoch eine zahlenmäßig bedeutende Minderheit sind, darf ich an einer theologischen Hochschule unterrichten.

Beten für angehende Missionare (555-Gebet)

Wir laden Sie ein, für Menschen zu beten, die sich auf einen Langzeiteinsatz in der Mission vorbereiten, nur fünf Minuten am Tag, fünf Tage lang, für fünf strategische Bereiche. Ihre Gebete verändern schwierige Situationen und geben Gott die Ehre.

Ressourcen

Offene Türen für Fachkräfte (PDF-Ausgabe)
Offene Türen für Fachkräfte (PDF-Ausgabe)

Lesen Sie die PDF-Ausgabe des Ostasiens Millionen.

Herausforderungen auf dem Weg in die Mission
Herausforderungen auf dem Weg in die Mission

So können Sie für angehende Missionare beten.

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Biologische Landwirtschaft in Ostasien