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Vier Aufgaben für eine sendende Gemeinde

Wenn man als sendende Gemeinde Mitarbeiter im Ausland unterstützt, gelingt Weltmission! OMF Deutschland gibt Tipps, auf welche Bereiche man in der Unterstützung von interkulturellen Arbeitern achten sollte: Ermutigung, Logistik, Finanzen und Gebet.

„Wie aber sollen sie hören ohne einen Prediger? Wie aber sollen sie predigen, wenn sie nicht gesandt sind?“ (Röm 10,14f)

Oft vergisst man in der Betonung des „Gehens“ das „Senden“ von Menschen in den interkulturellen Dienst. Sowohl praktisch als auch biblisch „gehen“ Menschen nicht einfach in die Mission. Sie werden von Gottes Gemeinde gesandt. Im ganzen Neuen Testament findet sich, dass sich Senden und Gehen gegenseitig bedingt: der Sender braucht den Geher, der Geher braucht den Sender.

Denken wir über die Aufgabe des Senders nach, dann müssen wir zuerst feststellen, dass „senden“ mehr ist als „nicht gehen“. Ein Sender weiß sich bewusst dem Plan Gottes zur Errettung der Völker verpflichtet, indem er versucht, Mitarbeiter zu senden. Damit ist ein Sender per Definition ein Mitarbeiter am Reich Gottes.

Wie unterstützt man als Gemeinde Mitarbeitende im Ausland?

Es gibt einige zentrale Punkte in denen ein Sender engagiert ist. In seinem Buch „Berufen zum Senden“ erwähnt Neal Pirolo einige der Rollen, die ein Sender hat. Hier sind vier von ihnen:

1. Moralische Unterstützung für Mitarbeiter

Viele sind sich darüber nicht bewusst, wie wesentlich die Rolle der moralischen Unterstützung in der Mission ist. Neal Pirolo nennt sie die „Grundlage des Sendungsprozesses“. Es ist sowohl eine Haltung als auch eine Handlung. Die Haltung drückt sich in Worten aus wie: „Ich stehe ganz hinter dir“, wenn ein Missions-Mitarbeiter sich auf einen interkulturellen Dienst vorbereitet, die Handlung in der dienenden Hilfe.

Moralische Unterstützung ist auch während dem Heimataufenthalt sehr wichtig. Nachdem die anfängliche Begeisterung, wieder in der Heimat zu sein, verebbt ist, brauchen viele Missions-Mitarbeiter eine Zukunftsperspektive, Ermutigung und ein offenes Ohr. (Eine gute Tasse Kaffee lehnen sie meist auch nicht ab).

2. Logistische Unterstützung für Mitarbeiter

Die logistische Unterstützung bezieht sich auf die praktischen Aufgaben, mit denen man den Ausgesendeten helfen kann. Zum Beispiel kann es sein, dass sie Hilfe beim Packen für die Abreise benötigen, Unterstützung beim Einleben nach ihrem Dienst im Ausland, einen Ansprechpartner für die Verwaltung ihres Hauses, wenn sie im Ausland sind, oder bei der Erledigung finanzieller oder administrativer Angelegenheiten.

Die benötigte Unterstützung ist je nach Mitarbeiter, Einsatzland, Heimatgemeinde und Missionsgesellschaft unterschiedlich.

3. Finanzielle Unterstützung für Mitarbeiter

Die meisten Menschen denken zuerst ans Geld, wenn sie über das Senden von Mitarbeitern in die Mission nachdenken. Auch in der finanziellen Unterstützung gibt es aber vielfältige Möglichkeiten. Die offensichtlichste ist das regelmäßige Geben für den Lebensunterhalt des Mitarbeiters, die Schulbildung seiner Kinder, usw.

Weniger offensichtlich ist aber z.B., dass man sich darum sorgt, dass der Mitarbeiter auch einen angemessenen Urlaub machen kann oder ein Abo für seine Lieblingszeitschrift erhält. Lege deine eigenen finanziellen Wünsche zugrunde und du hast ein recht gutes Bild, was der Missions-Mitarbeiter vielleicht auch gerne hätte.

Die Herausforderung in der finanziellen Unterstützung des Senders ist es, im Gebet Prioritäten für den eigenen Umgang mit Geld zu erarbeiten und sie im Alltag umzusetzen. Der Grundgedanke ist, nicht nach den Möglichkeiten des Einkommens zu leben, sondern nach den Prioritäten, die Gott gezeigt hat. Zu einem Leben als Sender gehört Opferbereitschaft für das Reich Gottes.

John Piper sagte dazu in einer Predigt: „Auch wenn du ein fünfstelliges Gehalt beziehst, musst du keinen ‚fünstelligen Lebensstil‘ führen.“

4. Gebet für Mitarbeiter

Pirolo schreibt: „In seiner Souveränität hat Gott sich freiwillig zur Kooperation mit den Menschen verpflichtet. Er hat sich gebunden an das Gebet des Glaubens seiner Kinder. Er verbindet sein Wirken mit den Gebeten.“ Obwohl dies ein tiefes Geheimnis ist, so ist es doch in seinem Wort und durch die Geschichte immer wieder offenbar geworden.

Hudson Taylor sagte: „Wenn etwas wirklich Gottes Werk ist, wird es sich auch im Konflikt mit Satan befinden.“ Mission beginnt mit Gebet und endet mit Gebet (2. Korinther 10,4). Wie wunderbar, dass jeder durch Gebet am Werk Gottes beteiligt sein kann, egal wo er sich auf der Welt befindet!

Hudson Taylor ermahnte eine Gemeinde, die CIM Mitarbeitende nach China aussandte: „Betet für die, die ihr sendet. Umgebt sie mit einem Schild des Gebetes.“

J.O. Fraser, CIM Arbeiter unter den Lisu, schrieb seinen Gebetspartnern: „Es ist für mich notwendig, unter den Lisu zu predigen, zu lehren, zu ermahnen oder zu korrigieren. Der Anteil des Fortschritts, der dadurch gemacht wird, hängt aber fast völlig vom Stand der geistlichen Gezeiten (Ebbe und Flut) des Dorfes ab. Diesen Zustand könnt ihr genauso gut wie ich auf unseren Knien kontrollieren.“

Wenn du als Sender in Gottes Mission dienen möchtest, bereite dich auf viel Freude und Befriedigung vor, aber auch auf Opfer und geistlichen Gegenwind. Sei dir aber immer sicher: Gott ist fähig, „euch alle Gnade überreich zu geben, damit ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk.“ (2. Korinther 9,8)

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