“Bemüht euch um das Wohl der Stadt, in die ich euch wegführen liess, und betet für sie.” Mitarbeitende von Joint Christian Services (JCS) International sind zwar freiwillig in der Mongolei, doch auch sie bemühen sich, das Wohl, den Frieden, die nachhaltige Entwicklung (Hebräisch: Shalom) im Land zu fördern. Gegründet 1993, setzen sich die Mitarbeitenden von JCS für den Aufbau und die Wiederherstellung von Familie, Kirchen und Gemeinschaften ein. Dazu tragen sie als Fachkräfte mit den unterschiedlichsten Berufen bei.
Vor 30 Jahren strömten viele ausländische Pioniere in die Mongolei und setzten sich dafür ein, dass Gottes Reich gebaut wurde. Heute sind Menschen gesucht, die partnerschaftlich und unterstützend mit Mongolen und mongolischen Organisationen unterwegs sind.
Die mongolische Kirche wächst immer noch stark und ist gereift. Schon seit Jahren sendet das mongolische Missionszentrum (MMC) Gemeindebauende in abgelegene Bezirke der Mongolei und ins Ausland, um als Berufsleute oder Evangelisten christliche Gemeinschaften zu gründen. Noch ist dies wichtig, denn gemäss den Daten der Mongolischen Evangelischen Allianz sind die Hälfte der mongolischen Bezirke ohne permanente christliche Präsenz. Uns freut aber auch die solide theologische Bildung, die angeboten wird – und auch mal dazu führen kann, dass eine häretische Gemeinde wieder auf ein gesundes Fundament zu stehen kommt.
Wie arbeiten wir mit asiatischen Missionsbewegungen? Was ist unsere Rolle als OMF Suisse? Diese Fragen beschäftigen uns. Wir lernen zusammen mit MMC und andern. Wir unterstützen unsere Partner finanziell, nehmen ihre Gebetsanliegen auf und ja, wir suchen weiterhin Leute, die für 10 Jahre oder länger nach Asien gehen. Ein partnerschaftliches Miteinander auf Augenhöhe ist nur dann möglich, wenn wir als Lernende gehen und demütig dienen.