“Vati, wann gehst du wieder mit den Karenchristen Dörfer besuchen? Ich möchte gerne mitkommen.” Immer wieder bestürmte ich meinen Vater und immer wieder gab er dieselbe Antwort: “Lukas, magst du denn stundenlang über die Hügel und Berge laufen?” Ich wusste, dass ich das konnte! Wenn mich mein Vater doch mitnehmen würde. Endlich fand er, dass ich gross und stark genug sei um mitzukommen. Am ersten Tag überquerten wir zweimal einen Fluss.
Wir mussten unsere Flipflops ausziehen, damit die Strömung sie nicht mitriss. Obwohl mir das Wasser bis zu den Oberschenkeln stand, schaffte ich die Übergänge ohne Hilfe. Ich war stolz darauf und ich glaube, mein Vater was es ebenfalls.
Aber bei ihrem Besuch in dem Dorf erlebte Lukas etwas Trauriges und Unerwartetes: Ein Kind stirbt – aber seine Familie kommt zum Glauben.
Das Buch “Das Elefantentaxi” erzählt spannende, wahre Kurzgeschichten vom Leben beim Volk der Karen im Norden Thailands. Kindsgerecht wird von erschöpften Elefanten, Autopannen oder einem Rachemesser berichtet. Es handelt von einem Mädchen mit krummen Fingern oder einem Opa, der eine Bibel wollte, um darauf zu schlafen. Am allermeisten geht es aber um den lebendigen Gott. Dank ihm wird Unmögliches möglich: Der Junge Vit bekommt einen neuen Vater, Familien finden Hoffnung und in einem kleinen Dorf geschieht ein grosses Wunder. Dieses Buch regt zum Nachdenken an. Es macht Mut, dem Gott zu vertrauen, der in Thailand genauso wirkt wie bei uns.
Illustrationen, Originalfotos, Erklärungen und Aufforderungen machen “Das Elefantentaxi” verständlich und lebendig. Das Buch eignet sich sowohl für Erwachsene als auch für Kinder im Kindergarten- und Primarschulalter zum Vorlesen oder selbst lesen.






