Tuberkulose (TB) wird in den Philippinen nicht von ungefähr als „Armutskrankheit“ bezeichnet. Ziel dieses TB-Projektes ist, die Hindernisse zu beseitigen, welche Kranke von der Behandlung abhalten, Therapieabbrüche möglichst zu verhindern, die zu Wiedererkrankungen und Resistenzentwicklungen führen können. Die Arbeit geschieht in enger Zusammenarbeit mit den staatlichen Gesundheitsbehörden. Fähige Slumbewohner werden zu Gesundheitshelfern ausgebildet. Sie lernen, mögliche TB-Kranke in ihrem Umfeld zu identifizieren, den zur Diagnosestellung benötigten Auswurf korrekt abzunehmen und nach Bestätigung der Diagnose die Medikamenteneinnahme während der mindestens 6-monatigen Therapie zu überwachen.








