1500 Meter Plastikröhren, um dem 30 Jahre langen Warten für Wasser im Dorf ein Ende zu machen!

Allerdings wusste ich schon seit Anfang Dezember, dass es eine heikle Aufgabe sein würde. Das Wasser musste man über einen ca. 9 Meter hohen Hügel (vertikale Höhe) bringen bevor es auf der anderen Seite des Hügels 40 Meter hinunter zur Strasse geht und dann noch die ca. 700 weiter hinunter zum Dorf. Die Dibabawonmänner machten ihre Hausaufgabe gut, indem sie ein Becken bauten, um das Wasser bei der Quelle zu fassen. Obwohl die Quelle nur 5,5 Liter Wasser liefert, erzählten sie mit Stolz, dass 1983, als es 9 Monate lang nicht regnete, diese Quelle immer gleich viel Wasser geliefert habe. (1983 kamen wir gerade auf den Philippinen für unseren 32 jährigen Einsatz an!)
Als die Plastikröhren im Dorf ankamen, gab es im kleinen Volk Bewegung wie in einem Ameisenhaufen. Eine 300 Meter Plastikrohrrolle schien kein Gewicht zu haben, weil man sich auf das Kommen des Wassers nach 1 oder 2 Tagen freute.

Dann kam die grosse Frage, wie das Wasser die 9 Meter bergaufwärts fliessen könnte, bevor es auf der anderen Seite 40 Meter unter dem Hügel wieder kommen würde […]

Annen_Wasserprojekt

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