Das Mongolischen Missionszentrum bildet Friedensboten aus und unterstützt sie, dass in jedem Dorf der Mongolei eine christliche Gemeinde und unter den Volksgruppen des ehemaligen Grossreichs eine Gemeindebewegung entstehen darf.

Schrecken und Terror eilten den Kriegern der mongolischen Herrscher im 13. Jahrhundert voraus. Sie errichteten das grösste zusammenhängende Weltreich, das Menschen je aufgebaut haben. Chinggis Khan wird auch heute noch als Mann des Jahrtausends bewundert und die Mongolen sind stolz auf sein Erbe. Und in vielen Ländern in Asien und bis nach Europa finden sich Minderheiten, die sich als mongolischstämmig bezeichnen – so die Hazaren, die Kalmücken oder Tuva.

Friede und Heil bringen die Boten Jesu Christi heute in die Länder des ehemaligen Grossreichs. Obwohl das Christentum erst seit 25 Jahren wieder in der Mongolei Fuss gefasst hat, sind aus der Mongolei Christen unterwegs in jene Länder, die einst zum Grossreich der Khans gehörten. Sie engagieren sich in Sozialprojekten, etablieren sich als Geschäftsleute, verkünden die Frohe Botschaft und helfen den jungen Gläubigen in ihrer Jesusnachfolge.

Das Mongolische Missionszentrum ist folgender Vision verpflichtet: „Eine christliche Gemeinde in jeder Stadt der Mongolei und eine Gemeindegründungsbewegung unter allen Volksgruppen des ehemaligen Grossreichs“. Dazu unterrichten sie interessierte Christen, leiten diejenigen an, die sich auf den Weg machen, unterstützen die sendenden Gemeinden in ihrer Verantwortung, offerieren Member Care und vernetzen monglische Christen in Pioniersituationen mit Ressourcen.

Der Unterricht am Missionszentrum und die Schulungen basieren auf den bewährten Kursen von JMEM, wie DTS, SBS und andere. Die praktische Erfahrung und das vertiefte Wissen über die Bibel werden in einem gesunden Gleichgewicht gelehrt. Ein Höhepunkt ist die jährliche Missionskonferenz in der ersten Novemberwoche zu denen jeweils bis 500 Mongolen kommen, um sich über Weltmission zu informieren, zu beten und über verschiedene Themen vertieft nachzudenken.

Das Ziel der Mongolischen Evangelischen Allianz ist, dass bis zum Jahr 2020 10% der Mongolen Christen sind. Das Christentum ist in den letzten 25 Jahren stark gewachsen und heute rechnen sich ca. 3% der 3 Millionen Mongolen dem Christentum zugehörig. Das Mongolische Missionszentrum unterstützt diese Vision und bildet Christen aus, die sich als christliche Berufsleute oder Evangelisten in Dörfern innerhalb der Mongolei niederlassen und sich dafür einsetzen, dass dort eine christliche Gemeinde entstehen darf.

China, Tibet, Afghanistan, Sibirien oder Nordkorea sind nicht Traumdestinationen, in denen wir uns niederlassen würden. Doch Gott schenkt immer wieder offene Türen für mongolische Christen, auf kreative Art und Weise in diesen Ländern zu leben und ihren Auftrag als Boten von Friede und Heil wahrzunehmen. Das Mongolische Missionszentrum unterstützt sie und bietet Schulungen, Member Care und weitere Dienstleistungen an, damit diese Pioniere auch geistlich gesund und langfristig wirksam sein können.

Im Missionszentrum arbeiten 10-15 Personen. Sie sind im Unterricht tätig, als reisende Evangelisten, in der Buchhaltung und für die praktischen Arbeiten am Zentrum verantwortlich. Zudem unterstützen sie verschiedene Mongolen in Pioniersituationen und vernetzen sie mit möglichen Ressourcen. Das Jahresbudget dieser Glaubensmission beträgt gut Fr. 100‘000.-. Die wichtigsten Budgetposten für 2016 sind

  • Unterstützung von Mongolen in Pioniersituationen – Mutige Mongolinnen und Mongolen leben als Studenten, Geschäftsleute oder Projektmitarbeitende in umliegenden Ländern und erleben, wie Gott wirkt. Erfahrene Mitarbeitende vom Missionszentrum besuchen diese ein paar Mal pro Jahr, um sie zu ermutigen und zu unterstützen. Budget ca. Fr. 60‘000.-.
  • Ausbildungsfonds – Jedes Jahr bietet das Missionszentrum verschiedene Kurse wie DTS, SOFM oder SBS an. Der Ausbildungsfonds ermöglicht es, dass auch minderbemittelte begabte und hingegebene Christen daran teilnehmen können – jährliches Budget ca. Fr. 20‘000.-.
  • Weiterbildung – Die jährliche Missionskonferenz ist ein Höhepunkt für viele der Mitarbeitenden, auch aus den umliegenden Ländern der Mongolei. Hier können sie geistlich auftanken und werden neu inspiriert. Die Kosten für die Teilnahme sind abhängig von der Reisedistanz. Budget ca Fr. 20‘000.-

Danke für alle Unterstützung für das Mongolische Missionszentrum.

Projektspenden (via ÜMG) an PK 80-26221-0 mit Vermerk: Mongolisches Missionszentrum (811515) IBAN: CH95 0900 0000 8002 6221 0

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