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Die Unerreichten neu im Blick: The Task Unfinished

Start der Initiative #TheTaskUnfinished (Die unvollendete Aufgabe). OMF-Missionsleiter Matthias Holighaus über die geistliche Not Ostasiens. Was tut OMF? Wie können Sie sich beteiligen?

Im Januar 1931 veröffentlichte die China Inland Mission in ihrer Zeitschrift „Chinas Millionen“ ein Lied des damaligen Generaldirektors Frank Houghton. Es trug den Titel „The Task Unfinished“ (Die unvollendete Aufgabe). Darin ging es um den biblischen Auftrag, das Evangelium unter allen Völkern bekannt zu machen. In der ersten Strophe heißt es:

Die Arbeit unvollendet treibt uns neu ins Gebet.
Die Not ist unvermindert, mahnt uns, die wir bequem.
Als deine Kinder geben wir wieder dir die Hand,
woll’n unser Leben geben, damit du wirst bekannt.

Diese Worte sind ein Echo auf Matthäus 24,14: „Die rettende Botschaft von Gottes Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker sie hören.“

Wir möchten diesem Auftrag gehorsam sein, bis Jesus wiederkommt. Der Bibelvers spornt uns an, die gute Nachricht von Jesus Christus unter den Völkern Ostasiens bekannt zu machen. Nicht nur mit Worten, sondern durch unser ganzes Leben. Unser Ziel ist, dass Gottes Reich Menschen in allen gesellschaftlichen Schichten erreicht. Unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft, dem kulturellen Hintergrund oder der sozialen Zugehörigkeit.

OMF Asienkarte: Unerreichte Volksgruppen und Länder ohne geistlichen Durchbruch
Legende
Rot: Länder, in denen das Evangelium kaum verkündet wird.
Gold: Volksgruppen ohne geistlichen Durchbruch

Vergessene Volksgruppen in Ostasien

In den vergangenen Jahren haben wir unsere Einsatzländer erneut unter die Lupe genommen. Dabei legte uns Gott einige „vergessene“ Volksgruppen neu aufs Herz. Unter ihnen ist das Evangelium bisher so gut wie nicht verkündigt worden. Dazu gehören Tibeter und Mongolen. Wir beten für Menschen in Myanmar, Nordkorea und Vietnam. Wir suchen Wege zu den Muslimen in China und anderen Ländern Südostasiens. Wir sehen Studenten und Fachkräfte außerhalb Asiens („Diaspora“). Unser Wunsch ist, dass sich Christen senden lassen, um diesen Menschen Jesu Liebe zu bringen.

Ostasiatische Volksgruppen ohne geistlichen Durchbruch

Volksgruppen, unter denen unsere Mitarbeitenden schon viele Jahre arbeiten, bleiben weiterhin ein Schwerpunkt. Trotz erster „Erfolge“ warten wir auf geistliche Durchbrüche. Dazu gehören Länder wie Thailand, Kambodscha, die Arbeiterschicht in Taiwan, Japan und etliche der über 7000 philippinischen Inseln.

Wieso kommt die gute Nachricht dort scheinbar nicht an? Unter anderem ist der geistliche Widerstand erheblich (Epheser 6,12). Dies fordert uns als Christen heraus, inständig für die Menschen in diesen Regionen zu beten.

Ostasiaten erreichen: Eine gemeinsame Aufgabe

Mir persönlich scheint diese Aufgabe einige Nummern zu groß zu sein. Ein Gedanke von Hudson Taylor ermutigt mich: „Nicht großen Glauben brauchen wir, sondern Glauben an einen großen Gott.“

Als Christen sind wir aufgerufen, zusammenzustehen und gemeinsam diese Aufgabe anzugehen. Wie kann das geschehen?

  • Beten Sie für die oben genannten Länder. Dadurch beteiligen Sie sich an der Erfüllung der unvollendeten Aufgabe.
  • Beten Sie, dass sich Menschen zu den Völkern Ostasiens senden lassen.

Nur einer von zehn Asiaten kennt einen Christen. Für suchende Asiaten ist die Chance, seine Fragen mit einem Christen zu besprechen, verschwindend gering im Vergleich zu einem suchenden Europäer. Deshalb ist die Zeit, interkulturelle Mitarbeiter zu senden, noch lange nicht vorbei.

Mehr Informationen zu dieser Initiative finden Sie auf unserer Homepage, auf Facebook oder Instagram.

In diesem Sinne, herzlich Ihr
Matthias Holighaus, Missionsleiter

Geschrieben von Matthias Holighaus

Matthias Holighaus war während 2 Jahren interims-Missionsleiter vom OMF Deutschland.

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